Einsteiger Tennis + Die besten Tipps & Kaufberatung

Tennis spielen wie die Profis!
Zwei junge Frauen beim Tennis

Mit unseren Tipps Deinen passenden Tennisschläger finden

  • methodische Tennisbälle nach Spiellevel verwenden

  • bei Schlägern auf großen Kopf und Sweetspot achten

  • zum Kopf ausgerichtete Balancierung wählen

  • Besaitungsbild á 18×20 ist für Einsteiger geeignet


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Zwei junge Frauen beim Tennis

Einstieg in die Welt des Tennis

Wer kann alles Tennis lernen und wo?

Tennis ist mancherorts noch als elitärer Reichen-Sport verschrien, aber zum Glück hat sich da in den letzten Jahrzehnten viel getan. Tennis kann inzwischen jeder lernen und spielen und durch die internationalen Wettkämpfe hat der Sport sehr an allgemeiner Popularität gewonnen. Bis auf vereinzelte hochpreisige Anlagen wird Tennis inzwischen in den meisten größeren Fitnessstudios zu moderaten Preisen angeboten. Alles, was Du für die ersten Male brauchst, sind ein Trainingspartner, ein geliehener Schläger, Spaß am Üben und ein bisschen Hintergrundwissen. Wenn Du gerne Unterricht nehmen möchtest, kannst Du auch einem Tennisverein beitreten. Damit sparst Du Dir oft auch die Platzgebühren. Grundsätzlich ist jeder willkommen. Tennis kann sowohl von Kindern, als auch von Erwachsenen ohne Probleme erlernt werden.

Wofür ist Tennis gut?

Tennis schult wie andere Ballsportarten sehr stark das korrekte Abschätzen von Entfernungen, die Treffsicherheit und Koordinierung. Da das Spiel so schnell geht, müssen permanent sekundenschnelle Entscheidungen getroffen werden. Das ist sowohl mental, als auch körperlich höchst anspruchsvoll. Natürlich wird beim Tennis auch einiges an Arm- und Beinmuskulatur ausgebaut, aber es ist nicht so sehr die pure Kraft, die über ein gutes Spiel entscheidet, sondern vor allem eine saubere Schlagtechnik und taktisch kluges Vorgehen.

Aufbau eines Tennisplatzes

Aufteilung eines Tennisplatzes
Aufteilung eines Tennisplatzes

Maße

Die Maße eines Tennisplatzes sind international genormt. Beim Einzel, wo lediglich zwei Gegner gegeneinander antreten, ist eine verminderte Spielfeldbreite von 8,23 m vorgesehen, im Doppel werden die vollen 10,97 m ausgenutzt, dahinter und daneben ist Aus. Die Aufschlagfelder sind mindestens 6,40 m tief, ausgehend vom Netz. Das Netz wird in einer Höhe von 1,07 m angebracht.

Grundlinie

Die Grundlinie umgibt das gesamte Feld und ist der Punkt, hinter dem man bei einem Aufschlag stehen muss, damit der Spielzug gewertet wird. Kleine Markierungen, die anzeigen, bis wohin die Mittellinie reichen würde, wenn sie komplett durchgezogen wäre, zeigen an, aus welchem Bereich der Aufschlag zulässig ist.

T-Linie

Die Linie, die die Aufschlagfelder voneinander abgrenzt (in grün markiert), hat ihren Namen durch die charakteristische Form. Landet ein Ball noch auf der Linie der Abgrenzung wird der Aufschlag als gültig bzw. (im Falle eines Netzballs) zumindest als wiederholbar gewertet. Landet der Aufschlag hingegen deutlich daneben oder im Aus, muss der Aufschlag unter Punktverlust wiederholt werden.

Die Regeln des Tennis

1

Aufschlag

Der Spieler, der mit dem ersten Aufschlag dran ist, stellt sich hinter der äußeren Grundlinie auf der rechten Seite zwischen Mittellinienmarkierung und Spielfeldbegrenzung auf. Von dort wird der Ball in das diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld befördert. Es ist wichtig, dass die Grundlinie beim Aufschlag nicht übertreten wird, ansonsten wird das als Fußfehler gewertet und macht den Aufschlag ungültig. Wenn der Ball statt auf dem gegnerischen Aufschlagfeld im Netz oder im Aus landet, wird der Aufschlag wiederholt und Dein Gegner bekommt einen Punkt. Du hast nur zwei Versuche insgesamt, danach ist der Gegner mit dem Aufschlag dran. Der Ball muss außerdem immer direkt weitergespielt werden und darf nicht mehrfach in einem Feld aufkommen, ansonsten gibt das wieder einen Punkt für den Gegner.

Merke: Aufschläge werden immer im Wechsel von links oder rechts gemacht.

2

Zählweise

Ein Spiel gewinnt man mit 4 Punkten. Allerdings unterscheidet sich die Zählweise beim Tennis etwas von anderen Sportarten. Der erste und zweite Punkt geben jeweils 15 Punkte. Beim dritten Punkt kommen nochmal 10 hinzu. Wer hier im Vorsprung ist und noch einen Punkt macht, entscheidet das Spiel für sich. Die Zählfolge ist also 15 – 30 – 40 – “Spiel”.

3

Einstand und Vorteil

Wenn es 40:40 steht, spricht man vom Einstand. Die Spieler müssen dann einen Punkt machen, um sich den “Vorteil” zu verschaffen. Wenn der Spieler mit dem Vorteil in der Folge noch einen Punkt erspielt, geht er als Sieger aus dem Spiel hervor. Wenn der Gegner ohne Vorteil den nächsten Punkt macht, herrscht wieder Einstand.

4

Spiel, Satz, Sieg

Ein Tennismatch besteht aus mehreren Sätzen. Ein Satz umfasst beim Vorteilsspiel so viele Spiele wie nötig sind, bis ein Spieler mindestens 6 Spiele für sich entschieden hat und dem Gegner gleichzeitig in gewonnenen Spielen um zwei voraus ist. Die minimale Anzahl von Spielen, mit denen demnach gewonnen werden kann, ist 6:4. Sätze können sich allerdings auch quälend lang hinziehen. Daher gibt es den sogenannten Tie-break, der den Gleichstand von 6:6 aufbrechen soll.

5

Regeln des Tie-break

Im entscheidenden Spiel geht es darum, mindestens 7 Punkte mit einem Vorsprung zu erreichen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Die Besonderheit am Tie-break ist, dass das Aufschlagsrecht immer mit dem ungeraden Punktestand wechselt, sodass es schwieriger ist, einen Vorsprung zu erreichen. Den Aufschlag macht der Spieler, der im vorangegangenen Spiel Rückschläger war. Hat er einen ersten Punkt erspielt, geht das Aufschlagrecht an seinen Gegner und wechselt ab da, um die Chancengleichheit zu wahren.

Methodische Tennisbälle - was ist das?

Schaumstoffbälle

Schaumstoffbälle eignen sich vor allem für ganz kleine angehende Tennisspieler, die noch nicht viel Kraft besitzen und denen ein größerer Ball hilft, besser zu treffen. Durch seine Offenporigkeit und den deutlich größeren Durchmesser im Vergleich zu regulären Tennisbällen, ist so ein Schaumstoffball sehr langsam. Ca. 75% der Energie gehen durch den Luftwiderstand und die Minderung des Abpralls verloren. Weit fliegt er dadurch natürlich nicht, aber für Anfänger ist er ein prima Übungswerkzeug, um einen mittigen Schlag ohne übermäßige Krafteinwirkung zu entwickeln.

Rote Tennisbälle

Die roten Tennisbälle werden auch als “Stage 3” bezeichnet und werden im Anfängerstadium verwendet. Sie sind genauso groß wie die eingangs genannten Schaumstoffbälle und schlucken ebenfalls 75% der Schlagenergie. Allerdings bestehen sie aus Filz und Gummi und haben dadurch mehr den sprunghaften Charakter eines echten Tennisballes. Durch die geschlossene Oberfläche fliegen sie ein wenig weiter als die Schaumstoffvariante und sind dabei ähnlich langsam.  Die Entschleunigung hilft Anfängern, den Ball besser einzuschätzen und konzentriert zu reagieren, damit der Ball möglichst mittig geschlagen wird.

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Wilson Starter Balls (Stage 3) 3er Beutel Foto

Orangene Tennisbälle

Im nächsten Stadium mit den “Stage 2”-Bällen sieht die Sache schon anders aus. Die Bälle sind genauso groß wie gewöhnliche gelbe Tennisbälle und absorbieren nur noch 50% der Kraft. Außerdem sind die 20% leichter als die “Stage 3”. Dadurch kriegen schon sehr viel mehr Schwung und können sogar über den gesamten Tennisplatz fliegen. Sie sind trotzdem noch vergleichsweise langsam und werden von Anfängern bald schon sicher gespielt. Mit ihnen lässt sich gut trainieren, den Ball immer von der Mitte des Schlägers aus zu spielen.

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Wilson Starter Balls (Stage 2) 3er Beutel Foto

Grüne Tennisbälle

Die grünen Bälle sind den gelben Originalen schon gar nicht mehr unähnlich. Sie sind gleich groß, nur 10% schwerer und mit 25% Dämpfung wieder einen deutlichen Schritt leichtgängiger als die orangenen Vertreter. Sie fliegen mühelos über den gesamten Platz, aber springen immer noch so kontrolliert auf, dass es Anfängern damit leichter fällt den Ball präzise und koordiniert zu treffen. Sobald diese Bälle gemeistert werden, kann zu den richtigen Tennisbällen übergegangen werden.

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Methodik Stage 1 3er Beutel Foto

Gelbe Tennisbälle

“Der” Tennisball ist in Wahrheit wieder eine Kategorie, die verschiedene Bälle unter sich vereint. Die Unterschiede sind marginal und doch haben sie teils beachtliche Konsequenzen. Allen gemeinsam ist, dass sie seit 1972 ihre typisch grün-gelbliche Farbe und die nahtlose Filzhülle besitzen. Davor waren Tennisbälle weiß, aber dadurch waren sie auf frühen Fernsehgeräten nicht gut genug erkennbar. Darüber hinaus werden alle hochwertigen Tennisbälle im Ballkern mit Gas gefüllt– daher kommt ihre pralle Sprungkraft.

Ansonsten können Tennisbälle recht verschieden ausfallen. Vorgegeben ist nur, dass sie mindestens 56,7 g und maximal 58,5 g schwer sein sollten. Außerdem muss ein durchschnittlicher Tennisball, aus einer Höhe von 2,54 m fallen gelassen, mindestens 1,35-1,47 m in die Höhe springen. Größere Unterschiede im Flugverhalten ergeben sich außerdem aus dem Durchmesser des Balls. Dieser variiert zwischen mindestens 6,54 cm und maximal 6,86 cm. Letztere zählen zu den langsamen Profibällen.

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Tennisschläger kaufen- das gilt es zu beachten!

Kopfgröße

Es gibt drei verschiedene Kopfgrößen. Gemeint ist die Netzfläche am Schläger, auf der der Ball auftrifft. Mit 630-635cm² spricht man von einer geringen Kopfgröße. 645-650cm² sind mittelgroß, die maximal sinnvollen Varianten sind zwischen 650-755cm² groß.

Je größer der Kopf ist, desto größer ist auch der Sweetspot– so nennt man bei vielen Sportarten den Punkt eines Schlägers, der den Ball optimal Richtung Ziel befördert. Deshalb bekommen Anfänger oft einen Schläger mit mittlerer bis großer Kopfgröße. Die Kopfgrößen sind bei Erwachsenen- und Kinderschlägern identisch.

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Schlägerlänge

Kinder- und Erwachsenenschläger unterscheiden sich erheblich in den verfügbaren Längen. Kinderschläger sind lediglich bis zu einer Länge von 68,5 cm verfügbar. Erwachsenenschläger können zwischen 69 und 73,5 cm haben. Es gibt einige wenige Schläger, die länger sind und für besonders große Spieler gedacht sind. Die Schlägerlänge sollte zur Körpergröße des Spielers passen und gerade bei Kindern ist es wichtig, dass der Schläger, wenn der Arm hängengelassen wird, maximal bis zu den Fußgelenken reicht.

Ein längerer Schläger hat allerdings auch den positiven Nebeneffekt, dass der Aufschlag und die Schläge generell stärker werden und der Hebel, mit dem tiefe Bälle abgefangen werden, größer und elastischer ist. Es kann also durchaus sinnvoll sein, etwas herumzuexperimentieren.

Griffstärke

Es gibt unterschiedlich dicke Schlägergriffe, unter denen Du auswählen kannst. Die meisten Spieler verwenden Griffstärken von 1 oder 2, Spieler mit großen bis sehr großen Händen haben die Möglichkeit auf 3 oder 4 auszuweichen. Da die Auswahl der Griffstärke eine sehr individuelle Sache ist, solltest Du am besten verschiedene Größen ausprobieren und testen, womit Du den besten Halt findest.

Gewicht

Natürlich gibt es auch unterschiedlich schwere Schläger. Die leichtesten Modelle für Kinder bewegen sich in einer Gewichtssparte von 165-250 g, maximal erhältlich sind Schläger mit 275 g. Bei Erwachsenen werden leichte (250-275 g), mittelschwere (275-290 g) und schwere Modelle (290-305 g) unterschieden. Letztere und Schläger mit mehr als 305 g Gewicht werden eigentlich nur von Profis in Turniersituationen verwendet und sind für Einsteiger, die erstmal Kraft und Präzision entwickeln müssen, nicht geeignet.

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Babolat Pure Drive Team Allroundschläger Foto

Balancierung

Am Wert der Balancepunktes kannst Du ablesen, wo der Schwerpunkt des Schlägers liegt. Er kann praktisch überall zwischen Kopf und Griffende liegen. Je weiter unten gelagert, desto leichtgängiger ist der Schlägerkopf. Deshalb sollte ein Spieler, der einen tief gelagerten Schläger verwendet, eine gute Technik haben, um den Ball dennoch zu kontrollieren. Für Anfänger ist es oftmals hilfreich, wenn das Gewicht stärker im Kopf gelagert ist. Dadurch gewinnt der Schlag an Stärke. Andererseits fühlt sich ein nach vorn gelagerte Schläger auch dezent schwerer und etwas träge an.

Der Schwerpunkt wird vom Griffende an gemessen: Je kleiner der Wert, desto stärker liegt das Gewicht im Griff. Der Balancepunkt lässt sich allerdings nachträglich durch Bleibänder am Rahmen beeinflussen.

Balancepunkt in MillimeternGefühlte Gewichtsverteilung
32-320 mmDas Gewicht liegt komplett in der Hand, der Kopf schwingt super leicht mit, was eine hohe Schlagpräzision erforderlich macht.
321-339 mmDas Gewicht ist zwischen Hand und Schlägermitte verteilt, der Kopf ist mäßig leichtgängig.
340-349 mmJe nach Gesamtlänge des Schläger ist das Gewicht hier sehr ausgewogen in der Mitte verteilt, es gibt keine Vor- oder Nachteile bei Schwung und Schlagstärke.
350-355 mmDas Gewicht geht mehr zum Kopf hin, ein leicht stärkerer Schlag ist spürbar.
355-375 mmDer Kopf ist deutlich schwerer als der Rest des Schlägers, dadurch erhält der Ball mehr Schwung, allerdings ist der Schläger auch viel schwergängiger.

Tennisschläger besaiten

Bespannung eines Tennisschlägers
Bespannung eines Tennisschlägers

Beim Thema Bespannung kommen wir langsam tiefer in die Materie eines guten Schlägers hinein. Für Dich als Einsteiger ist die Besaitung eines Tennisschlägers wahrscheinlich noch ein Buch mit sieben Siegeln, aber die wichtigsten Fragen können wir zusammen klären. Du kannst die korrekte Bespannung am Anfang auch einem Fachgeschäft Deiner Wahl überlassen. Mit der Zeit gehen aber einige Spieler dazu über, ihre Schläger eigenständig neu zu besaiten.

Welche Tennissaiten gibt es?

Man unterscheidet zwischen vier Saitentypen. Es gibt Saiten aus Naturdarm, verschieden dicke Varianten aus Nylon bzw. weiteren Kunststoffen, Hybridbespannungen und profilierte Bespannungen. Traditionell wurde und wird mit Naturdarmsaiten gespielt. Diese bieten ein besonders elastisches Spielerlebnis. Allerdings sind die Saiten anfällig für Feuchtigkeit und reißen vergleichsweise schnell. Kunststoffsaiten sind entweder als Mono- oder Polyfasern zu haben. Entsprechend verändert sich ihr Durchmesser und ihre Härte beim Spiel. Sie dämpfen die Schläge weniger gut ab als Naturdarmsaiten, sind aber sehr haltbar.

Hybridbespannungen und profilierte Spannungen werden von Profis genutzt, die entweder eine Mischung an Härte und Elastizität kreieren wollen oder die durch geriffelte Saiten einen stärkeren Spin des Balls erzeugen möchten. Für Dich als Anfänger sind Kunststoffsaiten absolut ausreichend, mit wachsender Spielerfahrung kannst Du weitere Modelle ausprobieren.

Passende Saitenanzahl kaufen

Meistens steht auf der Verpackung eines neuen Schlägers gleich hinter dessen Name ein Zahlenwert wie 18×20 oder 16×19, wobei sich letztere eher für Fortgeschrittene eignen. Gemeint ist damit das Besaitungsbild. Der erste Wert steht für die Anzahl an Saiten auf der Vertikalen, der zweite für die Menge an Saiten, die horizontal gespannt werden. Entsprechend solltest Du für einen Schläger mit einer standardgemäßen 18x20er Bespannung ein passendes Saiten-Kit á 18×20 kaufen.

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Wilson Six.One Team 95 18x20 Allroundschläger Foto

Bespannungshärte ermitteln

Die Bespannungshärte richtet sich nicht nur nach persönlichen Vorlieben, sondern verändert sich mit wachsender Spielerfahrung. Zu Beginn ist es nicht sinnvoll, den Schläger besonders hart zu bespannen, weil Du erst noch lernen solltest, den Ball richtig zu kontrollieren. Die meisten Schläger werden mit 26/25 bespannt. Genau wie beim Besaitungsbild gilt der erste Wert den etwas längeren Vertikalsaiten. Sie werden mit 26kg Zug gespannt. Die kürzeren Saiten auf der Horizontalen werden mit 25kg Spannung festgezurrt. Genaue Angaben zur richtigen Bespannung Deines Schlägers findest Du allerdings auch in den Herstellerangaben. Zur Not kann Dir Dein Tennislehrer sicherlich gute Tipps geben, wie sich die Besaitung an Dein Spiellevel anpassen lässt.

Stärke der Tennissaite

Tennissaiten gibt es in mehr als zehn Stärken, Du kannst also munter mit den unterschiedlichen Eigenschaften experimentieren. Am häufigsten verkauft werden allerdings die Durchmesser 1,15/ 1,20/ 1,25 und 1,30 Millimeter. Je größer der Durchmesser ist, desto weniger reißen die Saiten und desto präziser lässt sich der Ball kontrollieren, weil er einen geringeren Spin erhält. Deshalb werden Einsteigern oft Saitenstärken von 1,25 oder 1,30 mm verkauft. Am besten probierst Du unterschiedliche Stärken auf dem gleichen Besaitungsbild aus, um ein Gefühl für die Unterschiede zu bekommen.

Dünne Saiten sind eher für Fortgeschrittene und Profis geeignet, die einen Ball trotz des schnelleren Spins kontrollieren können.

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Nützliche Werkzeuge zum Bespannen Deines Schlägers

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Tennis lernen- das sind Deine Möglichkeiten

Privatunterricht

Die bei weitem teuerste Art, Tennis zu lernen, ist Privatstunden zu nehmen. Dabei konzentriert sich der Lehrer nur auf Dich und Deinen Trainingserfolg. Der Vorteil ist, dass Du die Technik sehr präzise üben kannst und immerzu Feedback erhältst. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn Du nach einer Weile wieder einsteigst oder wenn es für Deine Altersgruppe gerade keine Kurse oder passenden Partner gibt. Gut ist es aber natürlich, nebenher auch regelmäßig auf dem Platz zu stehen und mit unterschiedlichsten Spielern Matches auszutragen, um die nötige Praxiserfahrung zu bekommen.

Tennisverein

Günstiger als private Stunden bei einem Tennislehrer ist es, einem Tennisverein beizutreten. Im festen Jahresbeitrag sind regelmäßige Übungsstunden (oftmals in der Gruppe) enthalten und Du kommst günstiger auf den Platz als bei normalen Tennisplätzen. Abgesehen davon lernst Du im Verein noch viel mehr Leute kennen, als wenn Du allein mit Deinem Partner auf dem Platz stehst und danach wieder nach Hause gehst. Die Mitgliedsbeiträge bewegen sich dabei zwischen 100 und 500€ für Erwachsene, Kinder kommen allerhöchstens auf 200€, eher deutlich weniger. Je nach Verein kommen dazu noch Platzgebühren.

Auf eigene Faust Tennis spielen lernen

Als kompletter Einsteiger ist es vielleicht ratsam, erst einen Kurs mit professionellem Lehrer zu besuchen, allerdings fehlt dafür manchem die Zeit oder auch das passende Angebot. Alternativ kannst Du ein paar tennisbegeisterte Freunde zusammentrommeln, mit ihnen zusammen den Platz buchen und einfach mal drauflos üben. Was Dir dabei helfen kann, damit Du neben der praktischen Erfahrung auch Deine Technik verbesserst und ein tieferes Verständnis für den Sport entwickelst, sind Videos von Tennislehrern, die Dir nochmal einen Idee davon geben, worauf Du achten könntest. Sven Bendlin hat beispielsweise einen super detaillierten Kanal auf Youtube.

Tennis und zusätzliche Trainingsmethoden, die den Einstieg erleichtern

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In wenigen Schritten zum perfekten Anfänger-Tennisschläger

  • Mit methodischen Tennisbällen systematisch lernen

    Bevor Du Dir teure High-End-Produkte kaufst, solltest Du Dich systematisch an den Sport herantasten. Es gibt viele Spezifikationen, die Ball, Schläger und Besaitung betreffen, aber nicht alle davon sind für einen Einsteiger sinnvoll. Um einen sicheren Schlag zu entwickeln, reicht es am Anfang mit einem durchschnittlichen Schläger zu üben. Methodische Tennisbälle helfen dabei, erstmal ein Gefühl für den Ball zu bekommen und ihn peaux á peaux zu kontrollieren. Kauf Dir also gedämpfte Übungsbälle, um die Schnelligkeit aus dem Training herauszunehmen.

  • Schlägergröße

    Zwei Hauptgrößen an einem Schläger sind seine Länge und seine Kopffläche. Die Länge von Griff- bis Kopfende muss zu Deiner Körpergröße passen. Ein leicht längerer Schläger erhöht die Hebelkraft, allerdings ist ein zu langer Schläger hinderlich, da er Dein Spiel verzögert. Die Kopffläche darf am Anfang schön groß sein. Der Punkt in der Mitte der Kopffläche, Sweetspot genannt, von dem aus der Ball eine optimale Flugkurve entwickelt, kann gern größer sein als bei Schlägern für Fortgeschrittene. So “hilft” Dir der Schläger am Anfang, den Ball trotz technischer Schwächen sauber zu spielen.

  • Gewicht und Balancierung

    Das Eigengewicht des Schlägers sollte zu Beginn moderat sein. Fortgeschrittene Spieler bevorzugen schwerere Schläger, allerdings haben diese Spieler auch schon eine ganz andere Kraft, einen sauberen Schwung und die nötige Kontrolle über ihr Werkzeug. Oft benutzen Fortgeschrittene Schläger, deren Balancepunkt im Griff liegt, wodurch der Kopf sehr leichtgängig ist. Anfängern rät man umgekehrt einen Schläger auszuwählen, deren Gewicht mehr im Kopf verteilt ist, sodass der Ball mit mehr Schwung getroffen wird. Mit der Zeit wird Dein Schlag immer energetischer und elastischer werden, sodass Du keine Unterstützung brauchst, aber am Anfang ist es durchaus sinnvoll.

  • Besaitung

    Zu Beginn ist es ratsam, den Schläger professionell bespannen zu lassen. Das erledigen Fachgeschäfte vor Ort, ansonsten können Dir aber auch andere erfahrene Spieler weiterhelfen. Die passende Saitenlänge und -stärke findet sich auf der Verpackung des Schlägers. Tendenziell ist die Bespannung eines 18x20er- Schläger mit einer Kraft von 26/25 kg und einer Saitenstärke von 1,25 oder 1,30 empfehlenswert.

Tennis-Sets im Vergleich 11/2020

AusführungTennisschläger-SetTennisschläger-SetTennisschläger-SetTennisschläger-Set
ProduktWilson
Blade 100UL V7.0
Technifibre
T-Rebound 255
Babolat
Pure Strike Team
Wilson
Clash 100UL
Bild
Wilson Blade 100UL V7.0 Foto
Technifibre T-Rebound 255 Foto
Babolat Pure Strike Team Foto
Wilson Clash 100UL Foto
Anzahl Schläger2 Stück2 Stück2 Stück2 Stück
Besaitungsbild16x1914x1816x1916x19
Fertig besaitet?
Set Umfang Das ist im Tennis-Einsteigerset enthalten ...
Kopfgröße645 cm² Kopfgröße645 cm² Kopfgröße645 cm² Kopfgröße645 cm² Kopfgröße
Länge685 mm Länge677 mm Länge685 mm Länge686 mm Länge
Balancepunkt345 mm Balancepunkt335 mm Balancepunkt330 mm Balancepunkt335 mm Balancepunkt
Gewicht266 g Gewicht255 g Gewicht285 g Gewicht265 g Gewicht
Tennissaiten inklusive Tennissaiten inklusivebereits angebracht Tennissaiten inklusive Tennissaiten inklusive Tennissaiten inklusive
Tasche Tasche Tasche Tasche Tasche
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