Einsteiger Sauna + Die besten Tipps & Kaufberatung

Saunieren - Wohlfühlkultur für Zuhause
Ein junges Paar in der Sauna

Mit unseren Tipps realisierst Du den Traum von der eigenen Sauna

  • passenden Saunatyp auswählen

  • Fertigbausauna und passende Komponenten kaufen- damit die Dämmung kompatibel ist

  • genügend großen Ofen kaufen

  • energiesparende Türen und gedämmte Fenster einsetzen


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Ein junges Paar in der Sauna

Sauna für Einsteiger

Woher kommt die Sauna und wozu ist sie gut?

Die Sauna ist eine wunderbare Erfindung, die wir den Finnen zu verdanken haben. Das Wort Sauna bedeutet zu Deutsch so viel wie Schwitzstube, denn genau darum geht es in den mindestens 80° Celsius warmen Holzhütten. Im kalten Finnland dienen Saunen traditionell der Gesundheit und Entspannung, da die Anwendungen das Immunsystem und allgemeine Wohlbefinden stärken. Außerdem sind sie ein sozialer Ort, an dem Freunde, Bekannte und in einigen Breiten sogar Geschäftsleute zusammenkommen, um sich auszutauschen und sich gemeinsam etwas Gutes zu tun. Das Highlight eines Saunabesuchs ist ein Aufguss. Dabei wird mit ätherischen Ölen versetztes Wasser auf die Steine des Ofens gegeben und mit einem Handtuch im Raum verteilt. Die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit öffnet die Poren und fördert das Schwitzen. Danach wird sich gründlich abgekühlt und entspannt!

Wer darf alles saunieren?

Regelmäßiges Saunieren ist für jeden gesunden Menschen förderlich, da die Durchblutung angeregt und die Haut sehr gründlich gereinigt wird. Auch Schwangere können bedenkenlos in die Sauna gehen. Es gibt allerdings einige Krankheiten, mit denen die Sauna grundsätzlich gemieden werden sollte. Dazu zählen Nierenprobleme, Herzschwäche, Rheuma und chronischer Bluthochdruck. Für Menschen mit Herzproblemen sind die kalten Güsse nach dem Aufenthalt in der Sauna gefährlich. Die plötzliche Verengung der Blutgefäße lässt den Blutdruck rapide in die Höhe schnellen. Sind Ablagerungen in den Arterien vorhanden, kann es so zu einem Herzinfarkt kommen. Nierenprobleme verstärken sich durch den großen Flüssigkeitsverlust des Körpers und die Wärme wiederum fördert rheumatische Entzündungen. Asthmatiker können in die Sauna gehen, allerdings sollte das mit dem Arzt abgesprochen sein.

Unterschiedliche Sauna-Arten

Finnische Trockensauna

Der Klassiker unter den Saunen ist die Finnische Trockensauna, in der eine Temperatur von 85 – 105° Celsius herrscht. Die Luftfeuchtigkeit beträgt meist weniger als 10%, wodurch die Hitze für die empfohlenen 8-15 Minuten pro Saunagang gut zu ertragen sind. Trockensaunen tragen oft unterschiedliche Namen wie Wald-, Kräuter- oder Erdsauna. Unterscheiden tun sie sich allerdings nur in der Temperatur und in der Wahl der Aufgussmittel. Damit in einer Sauna Aufgüsse stattfinden können, muss sie über einen offen zugänglichen Ofen mit Diabasteinen verfügen. Das Lavagestein speichert die Wärme der Heizstäbe und lässt den Sud verdampfen, bevor er ins Innere des Ofens tropfen kann.

Finnische Trockensauna
Finnische Trockensauna

Infrarot-Kabine

Infrarot-Kabinen werden mit 25-70° Celsius nicht ganz so heiß wie eine klassische Sauna, sind aber dennoch eine gute Alternative, um den Körper schnell und nachhaltig aufzuheizen. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass eine Infrarot-Kabine nicht so lange Heizzeiten benötigt wie eine Sauna, deren Ofen erst den gesamten Raum erhitzen muss. Die Hitze der Infrarot-Strahlung wird nicht über die Luft ausgebreitet, sondern wirkt direkt auf der Haut desjenigen, der in der Kabine sitzt. Positiv ist auch, dass die Hitze der Strahlung bis in die tiefen Hautschichten vordringt. Nicht möglich sind allerdings Aufgüsse, die durch ihre Feuchtigkeit nochmal stärker die Poren öffnen. Die übliche Nutzungsdauer einer Infrarot-Kabine beträgt 20-30 Minuten.

Infrarot-Kabine
Infrarot-Kabine

Tepidarium

Das Tepidarium ist gewissermaßen die kleine Schwester der Trockensauna. Es gibt diese Form der Wärmekabinen bereits seit der Antike. Anders als in der Trockensauna ist die Temperatur mit 40-60° Celsius aber deutlich niedriger und die Luftfeuchtigkeit mit ca. 20% ebenfalls gering. Im Tepidarium kann man ohne Probleme 30 Minuten lang verweilen, damit der Körper gut und gleichmäßig durchwärmt wird. Durch die moderate Temperatur ist das Tepidarium auch für Menschen geeignet, die in Trockensaunen Kreislaufbeschwerden bekommen. Oft arbeiten Tepidarien außerdem mit besonderer Beleuchtung, die ausgleichend und freundlich wirkt.

Tepidarium
Tepidarium

Dampfbad

Dampfbäder gibt es in allerlei Kulturen und unter vielfältigen Bezeichnungen wie Caldarium, Hamam oder Banja. Gemeint ist ein gefliester Raum, in dem nicht nur die Luft warm ist, sondern auch aktiv die Sitzflächen, Wände und der Boden beheizt werden. Die Temperatur beträgt zwischen 40 und 60° Celsius verbunden mit einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 100%. Das feuchtwarme Klima wird oft von Kindern oder Menschen mit Kreislaufbeschwerden besser vertragen, auch das Atmen fällt vielen leichter als in der Trockensauna. Man kann bis zu 30 Minuten im Dampfbad bleiben und da die feuchte Wärme die Poren gut öffnet, bieten sich hier antibakterielle Peeling-Anwendungen mit Salz und Honig an.

Dampfbad
Dampfbad

Sauna-Bauweisen für Zuhause

Innensauna für Zuhause

Wer eine klassische Sauna Zuhause haben möchte, muss schon etwas Platz einrechnen, idealerweise in einem Raum, der sich gut lüften lässt, gefliest und doch so gut gedämmt ist, dass die Diskrepanz von Sauna-Temperatur und Außenraum nicht zu groß ist, um Schimmelbildung zu begünstigen. Um die Räumlichkeiten optimal zu nutzen, gibt es inzwischen viele Modelle, die platzsparend in die Ecke des Fitness- oder Badezimmers eingepasst werden können. Wichtig bei einer Innensauna ist, dass die Abstände zu den umliegenden Wänden eingehalten werden, damit die Luft genügend zirkulieren kann. Von Vorteil ist zudem ein Starkstromanschluss, weil dann besonders leistungsstarke Öfen eingebaut werden können. Es gibt aber auch Saunaöfen, die mit dem normalen Haushaltsstrom von 230V versorgt werden können.

Sauna-Blockhütten und Fasssaunen

Wer ein großes Außengelände hat und die Sache professionell angehen will, kann sich eine Blockhütte mit Sauna in den Garten stellen. Alternativ ist auch eine charmante Fasssauna denkbar. Das Angenehme ist, dass man nach dem Saunieren direkt an der frischen Luft auskühlen kann und sich vielleicht auch ein Kaltwasserbecken oder eine kalte Gartendusche daneben einrichten lässt. Beide Sauna-Arten sollten auf einem geraden, gern betonierten Untergrund errichtet werden, damit das Holz nicht übermäßig den Umwelteinflüssen eines feuchten Bodens ausgesetzt ist. Anders als bei der Innensauna ist übrigens ein weiterer Vorraum von Vorteil, damit der Stromverbrauch nicht zu groß wird. Anstelle eines Starkstromanschlusses eignet sich hier ein Ofen, der mit Feuerholz betrieben wird.

Infrarot-Kabine für Zuhause

Die einfachste Variante, um sich Wohlfühlwärme direkt nach Hause zu holen, ist die Installation einer Infrarot-Kabine. Dafür braucht man keinen Starkstromanschluss, die Brandgefahr ist geringer und insgesamt ist der Komplex kleiner, wodurch er selbst in begrenzte Wohnräume hineinpasst. Nachteil ist, dass die Heizleistung durch den Anschluss am Haushaltsstromnetz begrenzt wird. Temperaturen über 70° können daher nicht erzeugt werden und Aufgüsse sind in einer Infrarot-Kabine ebenfalls nicht möglich. Die Hitze fühlt sich auch anders an als in einer Trockensauna, mehr wie die Einwirkung von Sonnenlicht.

Wer dem heißen Dampf einer Trockensauna aber ohnehin nicht viel abgewinnen kann, wird mit dieser Variante sehr glücklich sein.

So könnte Deine Sauna Zuhause aussehen

  • Massivholzsauna Stefanie von Karibu  Foto
  • Fasssauna von Karibu  Foto
  • Infrarotkabine von Weka  Foto

Eigene Sauna planen- das musst Du beachten

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Sauna-Art

Zunächst solltest Du natürlich wissen, was Du haben möchtest. Reichen Dir sanfte Temperaturen bis 80° oder bist Du eher der Typ für trockene finnische Sauna und gelegentliche Aufgüsse? Vielleicht soll es auch in Richtung Dampfbad gehen? Von dieser Entscheidung hängt nicht nur ab, welche Kabine für Dich infrage kommt (hölzern oder doch gefliest?), sondern auch, welcher Ofen eingebaut werden kann.

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Standort

Es gibt bereits sehr kleine Fertigbau-Saunen, die in normale Wohnungen passen. Natürlich musst Du dabei aber aufpassen, dass die Luft zirkulieren kann. Du musst daher zuzüglich zur Grundfläche der Sauna an jeder angrenzenden Wand und nach oben zur Decke hin einen Abstand von 10cm einplanen. Eine Sauna sollte von maximal zwei Wänden umgeben sein. Ideal ist außerdem ein gefliester und geheizter Raum, der gut gelüftet werden kann. Dadurch wird Schimmelbildung vermieden. Neben einem etwaigen Starkstromanschluss, sollte auch ein Wasseranschluss zur Verfügung stehen.

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Saunakabine

Moderne Saunen stehen als Fertigbauweisen zur Verfügung. Im Inneren ist ein spezielles Dämmmaterial enthalten, das verhindert, dass der Ofen über Gebühr gegen die Umgebungskälte anheizen muss. Eine gute Sauna besteht aus haltbarem Fichtenholz und ist mindestens 38mm dick.

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Größe der Sauna = Größe des Ofens

Die Leistung des Ofens bemisst sich ebenfalls an der Größe der Sauna. Pro Kubikmeter Raum musst Du eine Kilowattstunde an Ofenleistung rechnen. Grundfläche mal Höhe geben also einen guten Aufschluss darüber, welcher Ofen passen könnte, aber selbstverständlich sind auch der Standort in der Kabine, sowie die Maße des Ofens notwendige Auswahlkriterien.

Tipp: Je größer die Fläche der Steine ist, desto breiter und nachhaltiger wird der Aufguss verdampft.

Saunaofen für Zuhause auswählen

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Elektrische Saunaöfen

Es gibt zwei Varianten unter denen Du auswählen kannst. Besonders einfach anzuschließen sind Plug & Play-Saunaöfen, da sie mit den 230 V des normalen Heimstromnetzwerks funktionieren. Sie haben einen Verbrauch von 3-6 kW und sind meistens recht platzsparend. Nachteil ist allerdings, dass die diese Öfen bei Weitem nicht so leistungsstark sind wie Öfen, die an einem Starkstromanschluss hängen. Deshalb können sie nur Saunen bis maximal 3m³ Volumen ausreichend aufheizen. Für eine finnische Sauna auf kleinem Raum reicht es trotzdem.

Ein 9 kW- Saunaofen ist eine feine Sache, da deutlich schneller hohe Temperaturen erzielt werden. Allerdings fallen zusätzliche Kosten für einen Elektriker an, der den Ofen anschließt. Falls im betreffenden Raum kein Starkstromanschluss zur Verfügung steht, müsste er erst noch gelegt werden, was ebenfalls teuer werden kann. Dafür kann die Sauna problemlos ein Volumen von bis zu 9m³ besitzen.

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Weka Saunaofen Klassik 4,5 kW Foto
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Dampfofen

Diese Öfen findet man oft unter der Bezeichnung Bio-Kombiofen. Gemeint ist, dass der Ofen sowohl für eine finnische Sauna, als auch für ein Dampfbad geeignet ist. Ein normaler elektrischer Ofen darf im feucht-warmen Klima der Dampfsauna nicht betrieben werden. Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, eignet sich dieser Ofen aber besonders für Familien, die mit Kindern ein milderes Saunaklima genießen wollen. Genau wie bei den elektrischen Saunaöfen gibt es auch hier Plug & Play oder 400 V-Varianten. Bei der Auswahl des richtigen Ofens solltest Du Dich an der zu beheizenden Raumgröße orientieren.

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Karibu 9 kW Bio-Kombiofen Foto
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Holzbefeuerte Saunaöfen

Diese Saunaöfen eignen sich überall da, wo ein direkter Abzug nach außen installiert werden kann und kein Starkstromanschluss vorhanden ist, zum Beispiel in einer Saunablockhütte im Garten. Für das Innere des Wohnhauses sind sie nicht gemacht, zumal bei unsachgemäßer Nutzung noch unmittelbarere Feuergefahr besteht als bei allen anderen Öfen. Es ist zudem noch wichtiger, genau zu errechnen, wie groß der Ofen im Verhältnis zur Sauna sein sollte, damit die Leistung genau passend kalkuliert werden kann und nicht zu stark ist. Ein gut eingestellter Ofen hält nicht nur länger, sondern ist auch sicherheitstechnisch relevant. Der Ofen muss auf feuerfestem Untergrund aufgebaut werden und regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Auch die Sauna selbst muss durch die Rußentwicklung öfter gereinigt werden. Außerdem benötigst Du Platz, um Holz zu lagern- je trockener, desto besser die Heizleistung. Insofern macht er mehr Arbeit als ein elektrischer Ofen. Der Lohn ist ein sehr authentisches, typisch finnisches Saunaerlebnis.

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Wolff Finnhaus 18 kW Saunaofen holzbeheizt Foto

Zubehör, das bei keinem Saunaofen fehlen darf

  • Karibu Steuergerät Easy traditionell Foto
  • Weka Ofenschutzgitter Foto
  • Weka Sauna-Diabasteine Foto

Ausstattung für Deine Heim-Sauna

Energieeffiziente Saunatür

Die Tür ist eine der größten Kältebrücken der Sauna. Nicht nur beim Öffnen geht Wärme verloren, sondern auch im verschlossenen Zustand verliert die Kabine über die Glasfläche an Energie. Damit der Ofen den Außenbereich nicht unnötig mit heizen muss, ist es sinnvoll, in eine ausreichend gedämmte Tür zu investieren.

Je weniger Glaseinsatz vorhanden, desto besser isoliert  ist die Tür natürlich- andererseits will man auch etwas Tageslicht in der Sauna haben. Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass die Tür mit den Maßen Deines Sauna-Modells kompatibel ist. So gehst Du sicher, dass die Dämmung der Wände mit den Außenkanten der neuen Tür passgenau abschließt und möglichst wenig Wärme nach außen verloren geht.

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Karibu Türelement mit Isolierglas Foto

Fenster für die Heimsauna

Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Je größer die Glasflächen Deiner Sauna sind, desto teuer wird es. Investiere in hochwertige Isoliergläser, damit der Energieverlust möglichst gering ausfällt. Wenn Du eine weite Aussicht genießen willst, solltest Du erwägen, direkt eine Sauna zu kaufen, die zu großen Teilen aus Glaswänden besteht. Wichtig ist bei allen Teilelementen, mit denen Du Deine Sauna verschönerst, dass sie perfekt zum Rest passen, damit die Dämmung lückenlos ineinander greift.

Saunabeleuchtung

Es gibt Saunaleuchten in allen möglichen Formen, meist werden sie in der Ecke angebracht, aber es gibt auch welche für die Längsseiten der Sauna. Ein besonderes Highlight sind Salzkristalllampen, da sie neben dem hübschen Aussehen auch noch einen gesundheitlichen Mehrwert bieten. Die Luft in der Kabine wird deutlich salzhaltiger und reinigt so die Atemwege.

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Karibu Salzkristallleuchte Foto

Kaltbecken

Eigentlich reicht es zum Abkühlen zwar aus, sich einfach kalt abzuduschen, aber viele genießen nach einem kräftigen Aufguss das Gefühl, komplett in ein Becken voll eiskaltem Wasser einzutauchen. Daher bietet es sich an, entweder ein festes Kaltwasserbecken zu installieren oder einen fertigen Tauchbottich aufzustellen. Letzteres ist vielleicht sogar günstiger, je nachdem wo im Haus die Saunalandschaft aufgebaut wird. Genau wie eine Wanne verfügt der Tauchbottich über einen modernen Überlaufschutz und ein Ablaufrohr, allerdings sieht er mit seinen Holzbohlen und der Einstiegsleiter besonders urig aus. Ein solches Modell lässt sich für den Garten sicherlich nachbauen, alternativ bietet es sich sonst an, ein größeres Kaltbecken in den Boden einzulassen.

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Weka Tauchbottich Foto

Weitere kleine Einrichtungsgegenstände für die Sauna

  • Karibu Bodenrost Foto
  • Karibu Kopfstütze Foto
  • Karibu Sanduhr Foto
  • Karibu Zubehörregal Foto

So nutzt Du die Sauna richtig

Hygiene

Öffentliche Saunen werden täglich von vielen Menschen genutzt. Auch wenn sich das Sauna-Personal viel Mühe gibt, alles ordentlich zu halten, kannst Du einiges dazu beitragen, die Sauna in einem angenehmen, ordentlichen Zustand zu belassen.

Vor Deinem ersten Saunagang solltest Du Dich gründlich abduschen. Mit sauberer Haut schwitzt Du nicht nur effizienter, sondern riechst auch nicht unangenehm. Mahlzeiten mit starken Aromen, sowie Alkoholgenuss sind kurz vor dem Saunabesuch ebenfalls nicht anzuraten. Angetrunkene Gäste werden durchaus gebeten, die Sauna zu verlassen- allein schon aus Sicherheitsgründen.

Darüber hinaus empfiehlt sich das Tragen von Badeschuhen und frischen Handtüchern. Das Holz der Sauna sollte nicht schweißbedeckt hinterlassen werden, das ist unangenehm für andere Saunagänger. Abgesehen davon ist es eine Frage der Höflichkeit, auch die Duschräume so zu hinterlassen, wie man sie vorgefunden hat.

Ablauf eines Sauna-Aufenthalts

Sobald Du wieder trocken bist, kann es losgehen. Anfänger sollten sich beim ersten Mal nicht übernehmen. 5 bis 10 Minuten reichen beim ersten Mal vollkommen, es gilt schließlich ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln. Setze Dich zum Saunieren am besten zunächst auf die mittlere Höhe. Viele setzen sich zu Beginn oben hin und wandern runter, sobald es ihnen zu warm wird. Nach dem Schwitzen kühlst Du draußen an der frischen Luft aus. Es ist wichtig, Dir diese erste Abkühlphase zu gönnen, denn direkt kalt abzuduschen oder ins Kaltbecken zu springen, kann den Kreislauf aus der Bahn werfen. Optional kannst Du danach ein Fußbad nehmen, um Deine Körpertemperatur zu regulieren. Obligatorisch ist allerdings das Ausruhen von mindestens 15-30 Minuten. Der Körper braucht nach der Anstrengung Zeit, um seine Temperatur zu regulieren. Auch das Herz muss sich an die ungewöhnliche Situation anpassen. Währenddessen solltest Du Dich mit Bademantel und Socken warmhalten. Ein gutes Buch, frisches Obst und genügend Wasser versüßen Dir die Pause.

Gesundheitlicher Nutzen des Saunierens

Die Sauna hat verschiedene positive Effekte auf die Gesundheit. Zum einen ist es natürlich schön, sich an einem Wellness-Tag bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Die wohltuende Wärme, das Licht und der angenehme Geruch nach Holz, Kräutern, Salz oder Aufgussmitteln, entspannen die Psyche. Wer regelmäßig in die Sauna geht, tut sich aber noch mehr Gutes. Denn was im ersten Moment für den Körper eine Stresssituation bedeutet, hat langfristig positive Auswirkungen: Durch den Wechsel von künstlichem Fieber und Abkühlung wird das Immunsystem zu effizienterer Arbeit angespornt. Das Herz und die Blutgefäße werden trainiert, sich schneller anzupassen. Die Muskeln entspannen in der Wärme und das Hautbild verbessert sich, da Hautschüppchen und Talg abgetragen werden. Außerdem profitiert die Lunge vom Aufenthalt in einer Salz-Sauna, da die Luft dort eine antibakterielle Wirkung hat. Viele regelmäßige Sauna-Gänger sind in der kalten Jahreszeit weniger infektanfällig und Studien gehen davon aus, dass die Lebenserwartung durch regelmäßiges Saunieren steigt.

Aufguss-Möglichkeiten

Saunakübel

Eins der wichtigsten Utensilien für einen gelungenen Aufguss ist der Kübel, in dem Wasser und Aufgussmittel gemischt werden. Zusätzlich ist es sinnvoll, einen kleinen Messbecher zu haben, um das richtige Mischverhältnis abzumessen. Pro Liter Wasser kannst Du mit 10-30ml Duftzusatz rechnen. Du solltest Dich bei der Dosierung an die Vorgaben des Herstellers handeln, da eine zu hohe Konzentration entzündlich ist und in manchen Saunen schon für schlimme Verbrennungen gesorgt hat. Der Aufgusskübel sollte unbedingt aus Holz bestehen, da er nicht zu heiß wird und der Werkstoff bestens mit den Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden umgehen kann.

Ein Tipp: Wenn Du Deinen Eimer oft nutzt, solltest Du ihn über Nacht oder bis zum nächsten Saunavergnügen mit Wasser gefüllt lagern. Der Kunststoffeinsatz wird dabei natürlich entfernt. Durch das Aufsaugen mit Wasser werden Risse im Holz vermieden.

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Karibu Aufgusskübel aus Fichte Foto

Aufgussverdampfer

Wer selbst keinen Aufguss machen möchte oder die Sauna allein genießt, kann einen Saunaverdampfer über dem Ofen anbringen. Die darin liegenden Salzsteine können zusätzlich mit Wasser benetzt werden, damit sich das gelöste Salz in der Raumluft verteilt. Diese Anwendung ist besonders gut für Asthmatiker, da die Atemwege sanft gereinigt werden.

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Karibu Aufgussverdampfer Foto

Aromatopf

Das Äquivalent zum Aufgussverdampfer ist der Aromatopf. Dieser hängt auch für einige Stunden über dem Ofen und besteht im Gegensatz zu den anderen beiden Kübeln aus Terracotta. Bei der Zusammensetzung des Kräutersuds kannst Du selbst kreativ werden. Alle möglichen aromatischen Kräuter wie Lavendel, Minze oder Rosmarin können kleingeschnitten in die Schale gegeben werden. Besonders gut kommt die Wirkung von frisch gepflückten Pflanzen heraus- gern auch aus dem eigenen Garten. Selbstverständlich gibt es aber auch fertige Mischungen in Tüten zu kaufen.

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Karibu Aromatopf Foto

Beliebte Aufgussmittel

  • Spitzner Aufguss-Set
  • Karibu Aufgussmittel Latschenkiefer Foto
  • Spitzner Aufguss-Set

Mit diesen Tipps findest Du genau die Sauna, die zu Dir und Deinem Zuhause passt

  • Welcher Sauna-Typ bist Du?

    Was magst Du an der Sauna am liebsten? Gehst Du gern in die moderat warme Dampfsauna und kannst erst bei hoher Luftfeuchtigkeit gut durchatmen? Dann liegt die Überlegung nahe, entweder in eine reine Dampfsauna zu investieren oder zumindest schon mal nach einem Kombi-Ofen zu suchen, mit dem sowohl die finnische, als auch die Dampfsauna möglich sind. Wer vor allem trockene Luft und Temperaturen um die 80° C liebt, der weiß schon, dass er an einer Finnischen Sauna nicht vorbeikommt. Für kräftige Aufgüsse braucht es allerdings einen Ofen mit großer Verdampfungsfläche.

    Wem die hohen Temperaturen zusagen, aber feuchte Aufgüsse nicht viel geben, kann sich überlegen, ob eine relativ günstigere Infrarotkabine eine passende Option ist.

  • Standort für die Sauna auswählen

    Die Standortwahl ist bei begrenzten Kapazitäten direkt klar, andere Hausbesitzer tun sich jedoch schwer damit, den besten Raum für die Haussauna auszumachen. Manchmal sind auch kleinere Umbauten notwendig, damit der Raum optimal für eine Sauna genutzt werden kann. Es ist von Vorteil, wenn der Boden gefliest ist, da der Raum häufig feucht wird und leicht zu reinigen sein sollte. Wichtig ist, dass mindestens ein großes Fenster zur Verfügung steht, besser sind zwei. Regelmäßiges Lüften verhindert Schimmelbildung. Darüber hinaus sollte der Raum über normale Haushaltssteckdosen verfügen, die bestenfalls da sind, wo die Sauna aufgestellt werden soll. Berechne, ob ein 230V-Ofen für die Größe Deiner Sauna ausreicht. Alternativ muss ein Starkstromanschluss in den Raum verlegt werden. Neben dem Stromanschluss, sollte auch Wasser verfügbar sein. Ideal sind eine Dusche daneben oder sogar ein Kaltbecken.

  • Maße bestimmen

    Je nach Standort hast Du mehr oder weniger Spielraum bei der Wahl Deiner Sauna. Wichtigstes Gebot ist, dass die Sauna nur so groß sein darf, dass zu den Kontaktwänden und der Decke zehn Zentimeter Abstand gehalten werden können. Wichtig sind allerdings nicht nur die Außenmaße, sondern auch die Frage, wie die Sauna im Inneren ausgestattet werden kann. Es sollte Platz für zwei unterschiedlich hohe Liegen sein, außerdem muss der Ofen mit etwas Abstand installiert werden.

  • Ofen auswählen

    Es gibt zwei technische Unterschiede, die Dir klar sein sollten. Manche Öfen werden über den normalen Haushaltsstrom von 230V betrieben. Diese Geräte werden immer besser und sind in einer kleinen Sauna bis 3m³ sicherlich sinnvoll. Je größer die Sauna wird, desto stärker muss der Ofen allerdings sein. Dann braucht man einen Ofen, der mit einem Starkstromanschluss von 400V betrieben wird. So können beispielsweise bei einer 9m³ die erforderlichen 9kW aufgebracht werden.

Fertigbau-Saunen für Dein Zuhause im Vergleich 10/2020

SaunatypInnensaunaInnensaunaSaunahausFasssauna
ProduktKaribu Woodfeeling
Lisa
Weka
Valida
Karibu
Caju
Karibu
Fass-Sauna 1
Bild
Karibu Woodfeeling Lisa Foto
Weka Valida Foto
Karibu Caju Foto
Karibu Fass-Sauna 1 Foto
Anschluss des Ofens StarkstromanschlussPlug&PlayStarkstromanschlussStarkstromanschluss
Enthaltener Ofen9 kW-Ofen4,5 kW Bio-Ofen9 kW-Ofen9 kW-Ofen
Baustil Massivbauweise aus BlockbohlenMassivbausweise aus BlockbohlenMassivbauweise aus BlockbohlenMassivbauweise aus Blockbohlen
Set Umfang Das ist im Sauna-Einsteigerset enthalten ...
MaterialFichtenholz MaterialFichtenholz MaterialFichtenholz MaterialFichtenholz Material
EinstiegEckeinstieg EinstiegEckeinstieg Einstiegfrontal Einstiegfrontal Einstieg
Variable Bauweise Variable Bauweise Variable Bauweise Variable Bauweise Variable Bauweise
Maße259 x 210 x 202 cm (BxTxH) Maße189 x 139 x 203,5 cm (BxTxH) Maße159 x 184,5 x 180,5 cm (BxTxH) Maße196 x 170 x 187 cm (BxTxH) Maße
Volumen∼ 8m³ Volumen∼ 5m³ Volumen∼ 5m³ Volumen∼ 6m³ Volumen
SteuerungsgerätEASY Traditionell SteuerungsgerätSystemsteuerung BioS SteuerungsgerätEASY Traditionell SteuerungsgerätEASY Traditionell Steuerungsgerät
Steuerungsweiseextern Steuerungsweiseextern Steuerungsweiseextern Steuerungsweiseextern Steuerungsweise
Dachkranz Dachkranz Dachkranz Dachkranz Dachkranz
Vorraum Vorraum Vorraum Vorraum Vorraum
Tür Tür Tür Tür Tür
Fenster Fenster Fenster Fenster Fenster
Außenleuchten Außenleuchten Außenleuchten Außenleuchten Außenleuchten
Innenleuchten Innenleuchten Innenleuchten Innenleuchten Innenleuchten
Anzahl Liegen2 Liegen Anzahl Liegen2 Liegen Anzahl Liegen2 Liegen Anzahl Liegen2 Liegen Anzahl Liegen
Ofenschutzgitter Ofenschutzgitter Ofenschutzgitter Ofenschutzgitter Ofenschutzgitter
Diabasteine Diabasteine Diabasteine Diabasteine Diabasteine
Aufgussmittel Aufgussmittel Aufgussmittel Aufgussmittel Aufgussmittel
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* Alle Preisangaben in Euro inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise möglich. Zuletzt aktualisiert am 20.10.2020. Alle Angaben ohne Gewähr.

Das beste Zubehör für Saunen

  • Salzkristalle Foto
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  • Silikonkabel-Set für Öfen 7,5 kW + 9 kW Foto

Wissenswertes zur Sauna

Wo kann man eine Sauna aufstellen?

Prinzipiell lässt sich eine Sauna überall da aufbauen, wo ein Wasser- und ein Stromanschluss hinverlegt werden können. Eine Sauna kann demnach sowohl im Wohnhaus verbaut werden, als auch draußen im Garten installiert werden. Es bietet sich allerdings an, die Sauna in einen bereits vorhandenen Raum zu integrieren, damit der Ofen weniger Arbeit hat gegen kalte Umgebungstemperaturen anzuheizen. Die Sauna wird so außerdem vor Wettereinflüssen geschützt. Es ist toll, wenn ein Ofen mit Starkstromanschluss eingebaut werden kann, es gibt aber auch viele Öfen, die mit dem normalen Haushaltsstromnetz verbunden werden können. Eine Dusch- oder Kaltbadegelegenheit, sowie ein Ruheort machen das persönliche Saunaparadies komplett.

Warum wird in der Sauna keine Kleidung getragen?

Das ist nicht überall so. Bei uns in Deutschland und in den nördlichen Ländern bzw. Russland ist es nicht üblich, Kleidung in der Sauna zu tragen. In den Mittelmeerländern z.B. ist es aber sogar oft verboten, die Sauna nackt zu betreten. Es hängt also vom kulturellen Umfeld ab, wie die Sauna genutzt wird. Argumente von Freikörperanhängern sind allerdings, dass die Kleidung das Schwitzen der bedeckten Haut mindert und sich außerdem Bakterien in der Badekleidung, vor allem im Intimbereich, festsetzen können. Nichtsdestotrotz ist es in Deutschland nicht verboten, bekleidet zu saunieren.

Was ist an der Sauna so gesund?

Die Sauna pusht das Immunsystem, indem sie die Durchblutung anregt. Dadurch werden alle Zellen und Organe noch besser mit Sauerstoff versorgt. Auch die Gefäße werden durch den Wechsel von Warm und Kalt trainiert und passen sich schneller ihrer Umgebung an. In der Sauna selbst beruhigt sich der Herzschlag, wodurch die Körper und Geist besonders nachhaltig entspannen. Die Wärme lockert Muskelbeschwerden. Salzsaunen sind außerdem besonders gut für die Atemwege, da der Salzgehalt in der Luft antibakteriell in den Bronchien wirkt.

Warum geht man nach dem Sport in die Sauna?

Die meisten Sportler gehen nach dem Training gern in die Sauna, um mithilfe der Wärme ihre Muskeln zu entspannen. Die Wärme und verstärkte Durchblutung sorgen außerdem dafür, dass sich der Muskel schneller regeneriert. Allerdings sollte man sich zwischen Sport und Saunaaufenthalt mindestens eine halbe Stunde Pause gönnen, damit sich der Puls wieder normalisiert und der Körper nicht doppelt gestresst wird.

Wie lange muss man nach einer OP warten, bis man wieder in die Sauna darf?

Am besten fragst Du Deinen behandelnden Arzt, wie lange Du Sport und Sauna nach der OP meiden solltest. Je nach Art und Ausmaß der Behandlung sind drei bis 6 Wochen Ruhe aber sicher sinnvoll. Die Narbe muss komplett verheilt sein, damit sie sich unter der Hitze nicht entzündet und anschwillt oder sich sogar Keime darin bilden.

Wann darf man wieder in die Sauna, nachdem man sich ein Tattoo hat stechen lassen?

Du solltest mit einem frischen Tattoo mindestens 3-4 Wochen warten, bevor Du wieder in die Sauna gehst. Manchmal dauert es sogar bis zu 6 Wochen bis sich die Haut wieder komplett normal anfühlt und vollständig verheilt ist. Wenn Du früher gehst, riskierst Du nicht nur, dass die Farbe durch den Schweiß ausbleicht, sondern auch, dass Keime ihren Weg in die offene Hautschicht finden und dort eine Entzündung auslösen. Eine großflächige Entzündung kann leicht zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung führen. Gib Deinem Körper also die paar Wochen Regenerationszeit.

Was muss man in eine Sauna mitnehmen?

Du brauchst ein großes Handtuch zum Bedecken der Sitzfläche in der Sauna und vielleicht ein, zwei weitere zum Einhüllen, Abtrocknen und Duschen. Außerdem benötigst Du Badeschuhe und vielleicht ein paar Socken, damit Deine Füße nicht auskühlen. Ein Bademantel ist auch eine feine Sache, um es sich im Ruheraum gemütlich zu machen. Wichtig ist auch, genügend zu trinken mitzunehmen, am besten etwas Tee oder Wasser. Kaffee dehydriert den Körper zusätzlich und sollte daher gemieden werden. Frisches Obst oder etwas anderes Leichtes zum Knabbern zwischendurch sind auch wichtig.

Warum werden Saunen aus Holz gebaut?

Holz ist der einizige Werkstoff, der Hitze nicht in dem Maße speichert, dass es unerträglich wird, sich darauf zu setzen. Außerdem ist Holz lebendig und passt sich dem wärmeren und auch wieder kühler werdenden Klima flexibel an. Die Luftfeuchtigkeit verträgt es auch, ohne spröde zu werden. Kunststoff oder Metall würden schneller verschleißen und wären zudem ungemütlich.

Warum tragen manche Leute einen Hut in der Sauna?

Die Hitze und insbesondere der heiße Wasserdampf eines Aufgusses steigen in der Sauna nach oben. Da die meisten Leute in der Sauna sitzen, ist ihr Kopf am stärksten der Hitze ausgesetzt. Viele Männer, die wenig Haar oder sogar eine Glatze haben, empfinden das als unangenehm und setzte sich einen Hut aus Filz auf, der die sensible Kopfhaut schützt.

Bilderquellen: © djoronimo , - Fotolia.com / Adobe Stock
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