Einsteiger Mountainbike + Die besten Tipps & Kaufberatung

Querfeldein mit dem Mountainbike!
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Checkliste zum Kauf deines Mountainbikes für Einsteiger

  • Passende Rahmengröße (Zoll)

  • Flexible Schaltung

  • Federung: Hardtail oder Fully?

  • Geringes Gewicht

  • Probefahrt nicht vergessen


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Das Abenteuer wartet auf dich!

Wer Mountainbike fahren will, muss kein Profi sein. Mit unseren Tipps gelingt dir der Einstieg ins Hobby ganz leicht.

Allgemeine Tipps

Aus dem Alltag ausbrechen und mit dem Mountainbike über Stock und Stein. Gerade im Frühling und Sommer erfreut sich das Mountainbiken großer Beliebtheit. Und Du musst kein MTB-Profi sein um Dich ins Abenteuer zu stürzen. Viele reizvolle Strecken für eine Mountainbike-Tour liegen direkt vor Deiner Haustür und sind gar nicht unbedingt so anspruchsvoll wie Du vielleicht denkst. Ideal also für Einsteiger, allerdings solltest Du es langsam angehen lassen und nichts überstürzen. Beginne mit kürzeren Touren und baue stetig Kondition auf. Dann hast du auch langfristig Spaß!

  • Kurze & lokale Touren
  • Entspanntes Training

Einstieg für Kinder & Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Mountainbike-Größen, die kleiner ausfallen als die Modelle für Erwachsene. Grundsätzlich gilt: in ein Mountainbike kann man nicht “hineinwachsen”. Fahrspaß ist nämlich nur garantiert, wenn das Mountainbike auch zum Alter bzw. der Körpergröße des Kindes passt. Nur so können Kinder die Grundlagen des Mountainbikings richtig erlernen und sicher unterwegs sein. Doch auch zu schwer sollte das Mountainbike nicht sein, damit gutes Handling gewährleistet ist.

  • Laufradgröße (in Zoll) nach Körpergröße wählen
  • Auf geringes Gewicht für gutes Handling achten

Einstieg für Erwachsene

Auch als Erwachsener ist die Wahl der richtigen Laufradgröße entscheidend. Ansonsten hängt die Wahl des richtigen Mountainbikes natürlich von den eigenen Vorstellungen, Vorlieben und wie so oft vom Budget ab. Wir empfehlen Dir aber es auch in dieser Hinsicht langsam anzugehen und Dich für den Anfang mit einem kostengünstigen Modell zu begnügen, das sich vor allem für den Gebrauch in der Freizeit eignet. So kannst Du Dich zunächst einmal herantasten und erst mit der Zeit an anspruchsvollere Strecken denken. Nur wenn Du am Ball bleibst und ambitioniert bei Sache bist, lohnt es sich, Beträge ab 400€ in ein Mountainbike zu investieren.

  • Laufradgröße (in Zoll) nach Körpergröße wählen
  • Günstiges Modell für den Einstieg wählen

Welches Mountainbike passt am besten zu dir?

Aufbau eines Mountainbikes
Aufbau eines Mountainbikes

Hardtail - für Einsteiger

Hardtails sind in etwa das Original unter den mittlerweile verschiedensten Mountainbike-Typen. Lediglich das Vorderrad ist gefedert, daher auch der wörtlich übersetzte Name “harter hinterer Teil”. Es sind nur wenige bewegliche Teile verbaut, weshalb die Wartung sehr einfach ausfällt. Außerdem sind Hardtails günstig in der Herstellung, was sie für Einsteiger prädestiniert. Noch dazu ist das Gewicht gering gehalten, also ein weiterer Vorteil. Aufgrund der fehlenden Technik im Hinterrad hast Du allerdings auch weniger Kontrolle und Komfort beim Fahren.

Folgende Einsatzgebiete kommen für ein Hardtail-Mountainbike in Frage:

  • Feld- und Forstwege
  • Downhill ohne Unebenheiten
  • Tagestouren
Zum Angebot
Cube Aim Pro - 2019 Foto

Fully - für Fortgeschrittene

Der Begriff “Fully” leitet sich von der englischen Bezeichnung “Full Suspension” ab. Ein Fully Mountainbike also sowohl im Vorder- als auch im Hinterrad mit einer Federung ausgestattet. Zusätzlich ist auch eine Hinterbaudämpfung vorhanden, sodass ein hohes Maß an Komfort gewährleistet ist. Das Fahren mit einem Fully kann deshalb präziser gesteuert werden als bei einem Hardtail, auch schneller bist Du damit. Die verbaute Technik hat allerdings ihren Preis und muss regelmäßig gewartet werden. Das sollte Dir als Einsteiger bewusst sein.

Richtig Gas geben kannst Du mit einem Fully in folgenden Einsatzgebieten:

  • Flaches & glattes Terrain
  • Downhill & Singletrail mit Unebenheiten
  • Rennen & Alpencross
Zum Angebot
Ghost Ghost Kato FS 2.7 AL - 2019 Foto

So findest du die optimale Laufrad- und Rahmengröße

Mit der richtigen Laufradgröße steht dem Fahrspaß nichts im Wege.

Bei Kinderfahrrädern wird die Größe grundsätzlich nur in Zoll angegeben, was der Laufradgröße entspricht. Bei Mountainbikes für Jugendliche und Erwachsene spielt allerdings auch die Rahmenhöhe eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich gilt für Mountainbikes die Formel Schritthöhe in cm x 0,57 = Rahmenhöhe in cm. Du hast gerade kein Maßband zur Hand? Dann orientiere Dich an der folgenden Tabelle!

KörpergrößeEmpfohlene LaufradgrößeEmpfohlene Rahmengröße
105 - 115 cm14 - 16 Zollkeine Angabe
115 - 130 cm18 - 20 Zollkeine Angabe
135 - 14520 - 24 Zollkeine Angabe
150 - 160 cm26 Zoll33-36 cm
160 bis 170 cm26 oder 27.5 Zoll38-43 cm
170 bis 180 cm26, 27.5 oder 29 Zoll43-47 cm
180 bis 190 cm26, 27.5 oder 29 Zoll47-52 cm
190 cm und größer27.5 oder 29 Zollab 51 cm

Diese Fahrtechniken solltest du als Einsteiger beherrschen

Die richtige Fahrtechnik ist beim Mountainbiken aus vielerlei Gründen entscheidend. Während Profis vor allem in punkto Fahreffizienz und Geschwindigkeit auf die richtige Schalt- und Bremstechnik achten, ist Einsteigern in erster Linie an einer materialschonenden Fahrweise gelegen. Wir erklären dir, worauf du beim Schalten und Bremsen mit deinem Mountainbike achten solltest, um Anfängerfehler zu vermeiden.

Richtig bremsen & Stürze vermeiden

Als Mountainbike-Anfänger ist das Bremsen die erste Fahrtechnik, die du perfekt beherrschen solltest. Denn gerade auf steilen Abfahrten oder kurvenreichen Strecken ist das Risiko zu stürzen hoch. Aus diesem Grund solltest Du immer vorausschauend fahren – mit dem Finger am Bremshebel! Verlagere dabei dein Körpergewicht so weit wie möglich nach hinten, um das Sturzrisiko zu minimieren. Außerdem solltest du immer gut dosiert mit der Vorder- und Hinterradbremse arbeiten. Naht dennoch ein Sturz, kannst Du versuchen, dies noch abzuwenden, indem du zunächst das Tempo erheblich verringerst und dann das Gesäß weit nach hinten streckst sowie dich vorsichtig auf dem Boden mit den Beinen abstützt.

Richtig schalten - Material schonen!

Das richtige Schalten zählt zum kleinen 1×1 eines jeden Mountainbikers. Besonders das Schalten am Berg will gelernt sein, um Kette und Kassette bzw. Ritzel zu schonen und Materialverschleiß vorzubeugen. Geschaltet werden sollte immer dann, wenn die Trittfrequenz unter 75 Umdrehungen die Minute zu kommen droht, ideal sind 80-90 Umdrehungen/min. Eine Kettenschräglage sollte hierbei grundsätzlich vermieden werden. Liegt die Kette vorne etwa auf dem großen Blatt, solltest du die zwei großen Ritzel meiden. Fährst du vorne auf kleinem Blatt, sind die kleinsten beiden Ritzel tabu, um ein Schleifen der Kette zu vermeiden. Weitere Tricks zum Schalten am Berg und im Stand erfährst du links im Video.

Wichtige Ersatzteile für dein Mountainbike

  • Shimano Scheibenbremsbelag Foto
  • Shimano Mountainbike-Kette Foto
  • Shimano Schraubkranz Foto

Die wichtigste Grundausrüstung zum Durchstarten

Mit der richtigen Grundausrüstung steht deinem Einstieg nichts mehr im Wege.

MTB-Ausrüstung für Sicherheit & Funktionalität

Bei jeder Radsportart sollte Sicherheit oberstes Gebot für Dich sein. Daher gehört ein Helm beim Mountainbiken definitiv zur Grundausrüstung! Außerdem benötigst Du Bikehosen, -Shirts und -Jacken, die Du eventuell schon hast, falls Du aus dem Rennsport kommst. Dann kannst Du diese ruhig weiter benutzen. Darüber hinaus sind beim MTB-Fahren Armlinge und Beinlinge angebracht. Auch Radschuhe und Handschuhe sollte Deine Grundausrüstung umfassen. Schließlich fehlt noch eine Brille, welche die Augen vor Insekten und Dreck schützt.

  • MTB-Hose
  • MTB-Shirt
  • MTB-Jacke
  • Armlinge & Beinlinge
  • Radschuhe
  • Handschuhe
  • Schutzbrille

Pannenhilfe für unterwegs

Es ist ganz normal, dass zu Beginn Deiner MTB-Karriere Pannen auftreten werden. Das ist auch nicht weiter schlimm, sofern Du immer das passende Werkzeug dabei hast. Neben einem Multi-Tool sind also auch eine kleine Luftpumpe und ein Ersatzschlauch sinnvoll.

Damit du nicht dehydrierst, ist es besonders an heißen Tagen wichtig, auch eine Wasserflasche auf der Tour dabei zu haben. Weiteres Zubehör wie ein Radcomputer, GPS-System oder eine Pulsuhr brauchst Du als Anfänger aber noch nicht. Diese kannst du anschaffen, sobald die Zeit reif ist und vorerst deinen Geldbeutel etwas schonen.

  • Multitool
  • Luftpumpe
  • Ersatzschlauch
  • Weiteres Zubehör: nach und nach kaufen

Besondere Ausrüstung bei widrigen Bedingungen

Wenn Du auch bei schlechtem Wetter fahren möchtest, solltest Du außerdem über spezielle Regenausrüstung nachdenken. Gegen kalten Wind gibt es außerdem MTB-Bekleidung mit Windstopper-Elementen. Für den Einsatz bei Schnee und Eis brauchst Du außerdem Spike-Reifen.

An diese Bedingungen solltest Du dich aber erst langsam herantasten. Daher empfehlen wir Dir für den Anfang, Dich auf die Grundausrüstung samt Pannenset zu konzentrieren. Sobald Du merkst, dass das Mountainbiken genau dein Ding ist, zieht es Dich schon von selbst bei widrigen Bedingungen nach draußen.

  • Wasserdichte Ausrüstung bei Regen
  • Windstopper-Ausrüstung bei Kälte
  • Spike-Reifen bei Schnee und Eis
  • Langsam an widrige Bedingungen herantasten

Empfehlenswerte MTB-Grundausrüstung

  • Ventura Downhill Helm Foto
  • Seibertron MTB Handschuhe Foto
  • Vaude MTB-Schuhe Foto
  • Daway Werkzeug Set Foto

Mountainbike für Anfänger Kaufberatung: Checkliste für deinen Mountainbike-Kauf

  • Federung: Hardtail oder Fully

    Hardtail-Räder verfügen über eine Federung am Vorderrad, Fullys an Vorder- und Hinterrad. Einsteiger greifen besser auf ein günstigeres Hardtail-Modell zurück.

  • Passende Laufrad- und Rahmengröße

    Je nach Körpergröße ist eine andere Laufrad- bzw. Rahmengröße geeignet. Um die optimale Größe für dich zu finden, konsultiere am besten unsere Größentabelle.

  • Gewicht: So gering wie möglich

    Je geringer das Gewicht deines Mountainbikes, desto schneller und flexibler die Fahrweise.

  • MTB-Pannenhilfe gleich mitkaufen

    Gerade in hartem Gelände sind Pannen keine Seltenheit. Einige MTP-Standardutensilien wie Mini-Luftpumpe oder Werkzeugset solltest du also immer parat haben.

  • Helm ist Pflicht!

    Je härter das Gelände, desto wichtiger ist die nötige Schutzausrüstung. Ein guter Mountainbike-Helm ist daher nicht nur bei steilen Abfahrten absolute Pflicht und sollte vor der ersten Tour unbedingt angeschafft werden.

Die besten Hardtail-Mountainbikes für Einsteiger im Vergleich 05/2019

TypHardtailHardtailHardtailHardtail
ProduktCube
Aim Pro - 2019
Scott
Scott Aspect 770 - 2019
Raymon
Nineray 1.0 - 2019
Carver
Carver Strict 200
Bild
Cube Aim Pro - 2019 Foto
Scott Scott Aspect 770 - 2019 Foto
Raymon Nineray 1.0 - 2019 Foto
Carver Carver Strict 200 Foto
Größe 27,5 Zoll27,5 Zoll29 Zoll29 Zoll
Schaltung Shimano 24-Gang, 8-fachShimano 21-Gang, 3-fachShimano 21-Gang, 3-fachAltus 24-Gang
Gewicht 14,4 kg14,75 kg14.9 kgkeine Angabe
Angebot
nur 449,00 €
nur 449,00 €
nur 449,00 €
nur 459,00 €

Das beste Zubehör für Mountainbike-Einsteiger

  • Spritzschutzset 2-teilig Foto
  • Schutzbrille mit Wechsel-Gläsern Foto
  • Fahrradtasche Foto
  • Allwetter Kettenspray Foto
  • Flaschenhalter Foto

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Wie kann ich das richtige Mountainbike finden?

Bei der Suche nach dem richtigen Mountainbike spielen nicht nur technische Faktoren wie die Rahmengröße eine Rolle. Auch das Einsatzgebiet ist bei der Wahl des Mountainbikes entscheidend. Hier hast du die Wahl zwischen sogenannten Hardtail- oder Fully-Mountainbikes. Bevorzugst du etwa Touren auf Feld- und Forstwegen, Downhill ohne Unebenheiten sowie Tagestouren, ist ein Hardtail-Mountainbike das richtige für dich. Bei flachem und glattem Terrain, Downhill und Singletrail mit Unebenheiten sowie Rennen und Alpencross ist ein Fully-Mountainbike am besten geeignet. Weitere Infos zu den zwei Mountainbike-Arten haben wir hier für dich zusammengestellt.

Wie finde ich den richtigen Sattel für mein Mountainbike?

Anders als beim City-Fahrrad, ist die Wahl des richtigen Sattels beim Mountainbike besonders wichtig. Gerade auf langen Touren muss der Sattel bequem sein und darf keine unangenehmen Druckpunkte aufweisen, die die Durchblutung stören. Deshalb solltest du vor dem Kauf auf jeden Fall unterschiedliche Sattelmodelle austesten und Probe fahren, bis du die Form gefunden hast, die sich optimal an dein Gesäß anpasst. Das Obermaterial sollte dennoch nicht zu weich sein, da sich der Druck beim Sitzen sonst nicht gleichmäßig verteilt und der Damm zu stark belastet wird. Ob du einen eher breiten oder schmalen Sattel benötigst, kannst du mit dem Ausmessen des Abstands deiner Sitzhöcker ganz leicht herausfinden.

Welches ist das teuerste Mountainbike der Welt?

Mit einem Preis von unfassbaren 500 000 Dollar (etwa 458 947 Euro) ist das House of Solid Gold 24K Gold Extreme Mountain Bike das aktuell teuerste Mountainbike der Welt. Nur dreizehn Menschen können das Bike mit dem 24 Karat Goldrahmen, 600 schwarzen Diamanten, 500 goldenen Saphiren und Alligatorenleder-Sattel bislang ihr Eigen nennen.

Welches war das erste Mountainbike der Welt?

Mit dem Stumpjumper Specialized brachte der heutige Specialized-Chef Mike Sinyard 1981 das erste Mountainbike in Serie heraus.

Wie finde ich die richtige Größe für mein Mountainbike?

Beim Kauf eines Mountainbikes spielt die Rahmengröße eine wichtige Rolle. Die optimale Rahmenhöhe für deine Körpergröße bzw. Schrittlänge kannst du in unserer Größentabelle ganz leicht ermitteln.

Welche sind die besten Mountainbike Reifen?

Je nach Einsatzgebiet sind unterschiedliche Mountainbike Reifen geeignet. Die aktuellen Testsieger von Bike Magazin sind der Rocket Ron Reifen (Cross Country), der Nobby Nic (All Mountain) und der Magic Mary (Enduro) Reifen von Schwalbe.

Wann sollte ich meinen Mountainbike-Reifen bzw. Mantel wechseln?

Wann du den Mantel deines Mountainbike-Reifens austauschen solltest, richtet sich stark nach der Fahrintensität. Fährst du oft auf anspruchsvollem Gelände, werden sich deine Reifen logischerweise schneller abnutzen, als wenn du nur hin und wieder auf pflegeleichtem Gelände, etwa im Wald, fährst. Wie stark deine Reifen abgenutzt sind, zeigt sich vor allem durch einen schwächeren “Grip” beim bergauf-/bergab-Fahren. Zeigen sich äußerlich feine Risse im Mantel oder sind die Stollen größtenteils abgenutzt oder abgebrochen, ist es an der Zeit, die Reifen zumindest auf anspruchsvollen Touren gegen ein neues Paar auszutauschen.

Wann sollte ich die Kette meines Mountainbikes wechseln?

Den Kettenverschleiß kannst du mithilfe eines Kettenprüfers ganz leicht ausmessen. Ist die Kette in Ordnung, aber das Fahrgefühl leidet dennoch, kann dies auch an einer abgenutzten Kassette liegen. Prüfe hierzu, wie stark die Zähne am Zahnkranz abgenutzt sind. Eine abgenutzte Kassette kann auch bei einer neuen Kette den Fahrspaß erheblich mindern, weshalb sie beizeiten ebenso ausgetauscht werden sollte, wie eine abgenutzte Kette.

Wann wurde das Mountainbike erfunden?

1977 entwickelte Joe Breeze das erste Mountainbike für Charles Kelly. 1981 folgte dann mit dem “Stumpjumper Specialized” von Mike Sinyard das erste Mountainbike in Serie.

Wie kann ich mein Mountainbike richtig schalten?

Grundsätzlich sollte man beim Schalten einen Kettenschräglauf vermeiden. Das heißt: Fährst du auf dem großen Blatt, werden die zwei großen Ritzel gemieden. Fährst du auf dem kleinen Blatt, solltest du die beiden kleinsten Ritzel meiden, um ein Schleifen der Kette zu verhindern. Außerdem sollte man beim Fahren nie unter eine Trittfrequenz von 75 Umdrehungen/min kommen. 80-90 Umdrehungen sind perfekt. Achte also darauf, dass du – etwa vor einer steilen Anfahrt – rechtzeitig herunterschaltest.

Wann ist ein Mountainbike verkehrstauglich?

Von der Grundausstattung her ist ein Mountainbike in der Regel nicht nach der StVZO verkehrstauglich. Voraussetzung hierfür sind: Zwei Bremsen, eine Fahrradklingel, mindestens zwei Katzenaugen o. ä. an jedem Rad, Vorder- und Rücklicht (entweder Dynamo oder Batterie) sowie Pedale mit gelben Rückstrahlern. Glücklicherweise lassen sich diese Teile bei einem Mountainbike leicht nachrüsten. Die Rückstrahler der Pedale lassen sich auch mit Clip-Strahlern nachrüsten, es ist also nicht nötig, gleich das ganze Pedal auszutauschen.

Was ist ein Fully Mountainbike?

Ein Fully Mountainbike ist ein Rad mit spezieller Federung, also im Vorder- und im Hinterrad. Damit unterscheidet es sich etwa von einem Hardtail-Mountainbike, das lediglich am Vorderrad gefedert ist. Welche Vor- und Nachteile ein Fully-Rad gegenüber dem Hardtail Mountainbike hat erfährst du hier.

Was wird beim Mountainbike-Fahren trainiert?

Klassischerweise werden beim Radfahren vor allem die Muskeln im Bereich Beine (vordere Oberschenkelmuskulatur und hintere Wadenmuskulatur), Rücken, Nacken und Schultern trainiert. Da sich Muskelpartien bei Überbeanspruchung schnell verkürzen, solltest du dem mit entsprechenden Dehnübungen entgegenwirken und unterbeanspruchte Muskelpartien – etwa hintere Oberschenkelmuskulatur und vorderes Schienbein – gesondert trainieren, um Haltungsschäden vorzubeugen.

Was bedeutet Hardtail beim Mountainbike?

Hardtail ist einer von zwei Mountainbike-Typen. Ein Hardtail-Mountainbike besitzt am Vorderrad eine spezielle Federung, während bei einem Fully-Rad Vorder- und Hinterrad abgefedert sind.

Wo kann und darf man Mountainbike fahren?

Das Wegerecht für Mountainbiker ist in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich. Hier findest du eine kleine Übersicht, wann du wo in welchem Bundesland mit deinem Mountainbike fahren kannst.

Bilderquellen: © Robert Przybysz , © Sergey , © sahua d , © nullplus , © lightpoet , © Gorilla - Fotolia.com
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