Einsteiger Mikrofone - Die besten Geräte für Einsteiger + Kaufberatung

Mikrofone - Aufnahmen wie vom Profi
Gesangsunterricht

Checkliste zum erfolgreichen Kauf Deines Einsteiger-Mikrofons


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Der Einstieg ins Hobby

Sängerin im Studio
Sängerin im Studio

Du wolltest schon immer mal professionell singen oder rappen und hochwertige Aufnahmen davon erstellen? Du hast eine zündende Idee für einen YouTube-Kanal, einen Podcast oder suchst das perfekte Equipment, um Deine Spiele bei Twitch zu kommentieren? Es gibt zahllose Möglichkeiten für den Einsatz eines Mikrofons, aber natürlich bemisst sich die Auswahl des richtigen Geräts an seinem Hauptverwendungszweck. Wir haben hier die wichtigsten Kaufkriterien für Dich zusammengefasst.

Mikrofone für Erwachsene

Erwachsenen können wir guten Gewissens die empfindlicheren Mikrofone empfehlen, die eventuell sogar ein Stativ bzw. eine spezielle Mikrofonspinne benötigen, da sie unglaublich sensibel auf alle möglichen Außengeräusche reagieren. Gerade SängerInnen sollten sich gut im Vorhinein überlegen, für welches Gerät sie sich entscheiden. Die Beschaffenheit der Membran und die Schnittstelle sind die wichtigsten Parameter, die über die Qualität der fertigen Tonaufnahmen entscheiden.

Mikrofone für Kinder

Je nach Alter des Kindes lohnt es sich meist nicht, besonders sensible Technik zu kaufen. Für die ersten Schritte reichen dynamische Mikrofone meistens vollkommen aus. Sie klingen zwar dumpfer und nehmen insgesamt weniger Tonsignale auf, allerdings lassen sie sich flexibel transportieren und sind robuster gefertigt. Dadurch gehen sie nicht so leicht kaputt.

Aufbau und Funktionsweise eines Mikrofons

Mikrofonkorb und Membran

Der Mikrofonkorb ist der mit Nylon oder Blech umspannte Teil, in den hineingesprochen oder gesungen wird. Hinter dem Korb verbirgt sich eine Membran und eine Gegenelektrode. Im Grunde sind es beides Elektroden, die elektrische Ladung weiterleiten. Während die Gegenelektrode unbeweglich ist, ist die Membran jedoch elastisch, damit sie durch Schallwellen ganz leicht zum Schwingen gebracht werden kann. Der Abstand zwischen beiden beträgt den Bruchteil eines Millimeters. Dadurch werden die genauen Kapazitätsänderungen zwischen Membran und Gegenelektrode festgehalten und in ein elektrisches Signal übersetzt. Kapazitätsänderung bezeichnet die Abstandsänderung zwischen beiden Elektroden. Proportional dazu wird mehr oder weniger Strom übertragen.

Korb eines Mikrofons
Korb eines Mikrofons

Mikrofonkörper

Im Körper liegt die Sromversorgung des Mikrofons verborgen. Bei manchen Mikrofonen reicht ein Akku. Zuverlässiger sind natürlich Geräte mit einer konstanten, externen Stromquelle. Manche Mikrofone, in jedem Fall aber alle Kondensatormikrofone, brauchen eine Phantomspeisung. Dabei handelt es sich um eine Gleichspannung, die die Elektroden separat mit Spannung versorgt, um die Übertragung des elektrischen Signals zu ermöglichen.

Außerdem wird im Körper die Kapazitätsänderung mithilfe eines hochohmigen Widerstands in eine Ausgangsspannung umgesetzt, die von einem Verstärker wiederum in ein Tonsignal übersetzt und ausgegeben werden kann.

Anschluss

In professionellen Studios werden ausnahmslos XLR-Stecker für die Stromversorgung bzw. für die Signalübertragung verwendet. Sie sind aufgrund ihrer geschützten Bauweise nicht so störanfällig wie Klinkenstecker und neigen nicht zu Spannungsspitzen beim Einstecken oder zu lästigem Hintergrundrauschen. Alternativ gibt es noch USB-Stecker und die Übertragung via Funk. Eine qualitativ hochwertige Funkverbindung ist ziemlich kostenintensiv. Deshalb bietet sich gerade für den Hobbybereich eine USB-Verbindung an, die direkt mit dem Computer verbunden werden kann. Tuchelstecker gibt es auch, allerdings findet man sie bei heutigen Mikrofonen kaum noch.

XLR Kabel
XLR Kabel

Mikrofonspinne

Nicht alle Mikrofone brauchen eine Spinne, nur besonders sensible Studiogeräte wie Kondensatormikrofone mit großer Membran sollten von einer gehalten werden.

Sie ist elastisch und so gepolstert, dass sie Erschütterungen aus der Umgebung abmildert, die andernfalls vom Stativ an das Mikrofon weitergegeben und unerwünschte Tonsignale erzeugen würden.

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Mikrofonarten

Kondensatormikrofone

Kondensatormikrofone sind die wahrscheinlich sensibelsten Mikrofone von allen. Sie können nicht in der Hand gehalten werden, weil sie noch so geringe Erschütterungen in Tonsignale umwandeln. Dementsprechend toll und detailliert ist dafür die klangliche Auflösung, die man mit ihnen erreichen kann. Sie sind nicht nur für Gesang geeignet, sondern können auch für Sprachaufnahmen wie bei Podcasts verwendet werden.

  • super Klangergebnis
  • vielseitig einsetzbar
  • nicht mobil
  • empfindlich gegen Störgeräusche
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Audio-Technica AT 2035 Foto

Dynamische Mikrofone

Dynamische Mikrofone sind deutlich robuster gebaut und können in der Hand gehalten werden. Sie eignen sich deshalb gut für Bühnenauftritte. Allerdings geht damit einher, dass die Membran deutlich unempfindlicher ist als beim Kondensatormikrofon. Das Klangergebnis ist nicht schlecht, aber natürlich nicht so fein und hochauflösend. Umgebungsgeräusche werden dafür ebenfalls nicht direkt umgesetzt, das ist praktisch.

  • robust
  • mobil einsetzbar
  • wenige Umgebungsgeräusche
  • wenig detaillierter Klang
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Lavaliermikrofone

Lavaliermikrofone sind extrem klein und werden oft an der Kleidung befestigt. Gemessen an ihrer Größe, ist ihre Klangqualität oft beachtlich. Die Genauigkeit wird durch Kondensator- oder Elektretbauweisen ermöglicht. Elektretmikrofone sind den Kondensatorbauweisen sehr ähnlich, brauchen dabei aber weniger Spannung und werden gern bei mobilen Mikrofonen eingesetzt. Nichtsdestotrotz kannst Du bei einem guten Lavaliermikrofon davon ausgehen, dass es keine Störgeräusche aufnimmt, sondern lediglich Deine Stimme wiedergibt. Sie eignen sich gut, um beispielsweise YouTube-Videos zu entwickeln, gerade wenn Du dafür etwas mehr Bewegungsfreiheit brauchst. Wenn Du keine Funkübertragung nutzen möchtest und dich nicht großartig bewegen musst, gibt es auch Modelle, die sich an PC oder Smartphone anschließen lassen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass oft Klinkenstecker verwendet werden, die für professionelle Zwecke eher ungeeignet sind.

  • unauffällig ansteckbar
  • beachtlicher Klang
  • kaum Störgeräusche
  • Klinkenstecker/Funk mindern Klangqualität
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Bügelmikrofon

Es ist wohl die erste Möglichkeit, die einem in den Sinn kommt, wenn man beispielsweise kommentierte Videos für Twitch erstellen will. Bügelmikrofone sehen aus wie ein Headset und werden hinter den Ohren bzw. am Nacken befestigt. Die Klangqualität ist ähnlich gut wie bei den Lavaliermikrofonen und schließt Störgeräusche praktischerweise aus. Allerdings schränkt die Befestigung Dich natürlich etwas in Deiner Bewegungsfreiheit ein. Bei der Auswahl der Anschlüsse sollte man sich außerdem genau überlegen, ob man auf Klinkenstecker, Funk oder USB setzen will.

  • solider Klang
  • kaum Störgeräusche
  • eingeschränkte Bewegungsfreiheit
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Richtmikrofone

Besonders für verhältnismäßig statisch angelegte Videoproduktionen wie YouTube-Videos etc. eignen sich Richtmikrofone. Sie werden direkt an der Kamera angebracht und nehmen so automatisch das auf, was auch zu sehen ist. Ihr Aufnahmespektrum ist nicht besonders groß, deshalb nehmen sie höchstwahrscheinlich vor allem die Stimme des Sprechers auf. Hintergrundgeräusche bleiben meist außen vor. Das bedeutet, dass Du Dich nicht allzu weit von der Kamera entfernen solltest. Leider schrumpfen durch die Kopplung von Bild und Ton die Möglichkeiten an unabhängiger, bildsprachlicher Gestaltung.

  • wenige Störgeräusche
  • praktische Befestigung an Kamera
  • eher statische Gestaltung
  • wenig detaillierte Aufnahme
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Technische Unterschiede von Mikrofonen

Unterschiedliche Membranen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Mikrofonen mit Groß- und Kleinmembranen. Membranen ab einem Zoll gelten als groß, kleine Membranen messen in der Regel nur einen halben Zoll. Diese Unterscheidung findet man allerdings fast ausschließlich bei Kondensatormikrofonen. Nur extrem wenige dynamische Mikrofone besitzen heutzutage eine große Membran, daher ist es für diese Mikrofongruppe nahezu irrelevant.

Große Membranen bei Kondensatormikrofonen bieten mehr Fläche, um Schallwellen zu empfangen. Sie sind also feiner, während gleichzeitig wenig Hintergrundrauschen aufgenommen wird. Durch ihre Größe ist die Membran schwerfälliger und insgesamt erzeugt sie einen sehr vollen, weichen Klang, was SängerInnen zugutekommt.

Allerdings muss man sagen, dass kleine Membranen durch ihr leichteres Mitschwingen ein viel unmittelbareres, natürlicheres Klangbild erzeugen, was sich beispielsweise für Rapmusik oder Sprachaufnahmen besonders eignet und vielfältiger einsetzbar ist.

Kondensatorkapsel
Kondensatorkapsel

Schnittstellen

Im Prinzip gibt es hier vier Möglichkeiten. Die professionelle Variante mit bester Klangqualität ist natürlich eine XLR-Schnittstelle. Allerdings geht dabei der Preis gewaltig in die Höhe und die Frage ist auch, ob Du die Aufnahme professionell verarbeiten willst oder nicht.

Die zweitbeste Möglichkeit ist eine USB-Verbindung, mit der zumindest einigermaßen professionelle Sprachaufnahmen möglich sind. Die Qualität reicht natürlich nie an die eines wirklichen Studios heran, aber für die ersten Schritte eines kleinen Podcasts oder eines YouTube-Projekt sollte es reichen.

Die schlechtesten Schnittstellen-Anschlüsse sind Funk bzw. Klinkenstecker. Eine Funkverbindung verspricht zwar Mobilität, allerdings ist sie nur in einem gewissen Radius zu haben. Hinzukommt, dass gute Qualität hier richtig ins Geld geht. Klinkenstecker sind leider nicht viel besser. Erstens müssen sie fest angeschlossen sein und zweitens ist das Hintergrundrauschen hier deutlich stärker ausgeprägt. Hinzu kommt das Risiko, dass Spannungsspitzen beim Anschluss die Geräte belasten. Für einen Skype-Anruf reicht die Qualität trotzdem allemal.

Schnittstellen
Schnittstellen

Richtcharakteristik

Beim Kauf eines Mikrofons sieht man auf der Verpackung meist ein Diagramm, das die Richtcharakteristik des Geräts ausweist. Es zeigt Dir, von welcher Seite Du das Mikrofon besprechen musst, um gute Aufnahmen zu erzielen. Kugelcharakteristik bedeutet, dass das Mikrofon von allen Seiten gleichermaßen Schall aufnimmt. Das ist zum Beispiel bei Lavaliermikrofonen der Fall, sie müssen nicht speziell ausgerichtet werden.

Nierencharakteristiken sind die gängigste Variante. Sie nehmen den Schall von der vorderen Seite auf und blenden Schall aus anderen Richtungen aus. Supernieren sind noch enger gerichtete Mikrofone und werden gerne bei Mikrofonen für Reporter o.Ä. verwendet. Beide sind empfindlich für Nahbesprechung und Rückkopplungseffekte.

Keulencharakteristiken findet man bei Richtmikrofonen. Der Bereich, der Frequenzen aufnimmt, ist derart klein, das tatsächlich nur der direkt von der Quelle eintreffende Schall verarbeitet und alles drumherum ausgeblendet wird.

Mikrofone mit der Achtercharakteristik werden vor allem für Interviews oder Duett-Gesang verwendet, weil sie von zwei Seiten Schallwellen empfangen. So entsteht ein schöner Stereo-Effekt.

Verschiedene Richtcharakteristiken
Verschiedene Richtcharakteristiken

Probleme: Nahbesprechungseffekt und Rückkopplung

Gerichtete Mikrofone wie die Nieren und Supernierencharakteristiken sind anfälliger für den Nahbesprechungseffekt. Wenn der Sänger zu nah, also innerhalb einer Schallwelle an dem Mikrofon steht, werden die tiefen Frequenzen verstärkt. Da das nicht schön und eher unnatürlich klingt, versucht man, es zu vermeiden.

Rückkopplung nennt man, wenn der Nachhall bereits verstärkter Töne wieder auf die Membran des Mikrofons trifft und dadurch unangenehme Störgeräusche produziert. Auch das gilt es dringend zu vermeiden, indem Boxen am besten vom Mikrofon weg ausgerichtet und Wände entsprechend akustisch ausgekleidet werden.

Das richtige Mikrofon auswählen

Live-Auftritt einer Band
Live-Auftritt einer Band

Mikrofonzweck

Mikrofone können für gesprochene Aufnahmen wie Let’s Plays, Podcasts oder VLogs verwendet werden. Bands brauchen Mikrofone, um Gesang, Rap oder ihre Instrumente aufzunehmen und um für Live-Auftritte gerüstet zu sein. Auch Karaoke mit Freunden, eigene Videoproduktionen oder größere Konferenzen funktionieren nicht ohne.

Wichtige Entscheidungsgrößen sind deshalb, wie detailliert das Klangergebnis sein soll und wie störend eventuelle Hintergrundgeräusche das Resultat beeinflussen können. Du solltest Dir außerdem Gedanken zur benötigten Mobilität des Mikrofons machen. Zuletzt ist wichtig, ob die Tonspur professionell weiterverarbeitet werden und dementsprechend hochwertig sein muss.

Einsatzort des Mikrofons

Es macht einen großen Unterschied, ob Du in einem professionell schallgedämmten Tonstudio aufnimmst, live auf der Bühne stehst, draußen im Wind ein Video aufnimmst oder Zuhause in einem semi-professionell ausgestattetem Raum aufnimmst.

Im Tonstudio kannst Du ein fest installiertes, hypersensibles Kondensatormikrofon verwenden, auf der Bühne dagegen sind die Bewegungsfreiheit und geringen Störgeräusche eines dynamischen Mikrofons wünschenswert. Für Videoproduktionen ist ein Richtmikrofon sinnvoll, allerdings mit Windschutz-Zubehör. Die akustischen Bedingungen bei Dir Zuhause können ebenfalls je nach Aufnahmezweck angepasst werden.

Mikrofon-Schnittstelle

Zuletzt entscheidet die Schnittstelle darüber, was Du mit der Aufnahme qualitativ anfangen kannst. Wie oben erwähnt, kommen professionelle Künstler im Studio um die Anschaffung eines XLR-Kabels nicht herum.

Für den Heimgebrauch, das Betreiben eines Podcasts oder eines Let’s Plays sind USB-Verbindungen empfehlenswert. Sie kosten deutlich weniger und stehen qualitativ nicht mehr allzu weit hinter den XLRs zurück. Klinkenstecker funktionieren auch, allerdings wird die Tonspur höchstwahrscheinlich unsauber. Funk ist für Einsteiger ziemlich teuer und wird meistens nicht gebraucht.

Das Weitere Zubehör (Mischpult, Verstärker, etc.) grenzt die Schnittstellenmöglichkeiten zusätzlich ein.

Das beste Mikrofon für Gesang und Rap

Im Studio sollen Aufnahmen besonders detailliert werden, deshalb werden fest installierte Mikrofone und entsprechendes Recording Equipment verwendet. Kondensatormikrofone mit Großmembran kreieren einen besonders vollen, sanften Klang. Die Aufnahme wirkt minimal verwaschen durch die Trägheit der Membran. Deshalb eignen sie sich für melodische Tonspuren. Rap lässt sich damit auch realisieren, allerdings ist eine kleinere Membran besser geeignet. Sie reagiert schneller auf den Sprechgesang und gibt ihm den natürlich kantigen Klang, den man vom Genre gewöhnt ist.

Wenn es um Live-Auftritte geht, eignen sich genreunabhängig dynamische Mikrofone. Sie vertragen Erschütterungen, geben wenige Störgeräusche wider und sind mobil einsetzbar. Die Qualität ist für laute Umgebungen trotzdem super. Berühmt-berüchtigt ist natürlich das Shure SM57, das seit Jahrzehnten für Bühnenauftritte verwendet wird und immer noch nicht seine Beliebtheit gegen konkurrierende Modelle eingebüßt hat.

Shure SM58 LC
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Das beste Mikrofon für einen Podcast oder Let's Plays

Am besten fährst Du mit einem USB-Mikrofon, weil es von vornherein alles mitbringt, was Du benötigst und zudem für Einsteiger nicht allzu teuer ist. Durch den USB-Anschluss ersparst Du Dir, ein teures Mischpult, einen Mikrofonverstärker oder ein Audio Interface kaufen zu müssen, womit sich die Tonspur übertragen ließe.

Du kannst es unkompliziert an Deinen PC oder sogar an ein Smartphone anschließen und benötigst keine spezielle Soundkarte, weil die oft bereits im Gerät selbst verbaut ist. Die Klangqualität stimmt inzwischen bei den meisten Geräten ebenfalls und so kannst Du direkt durchstarten. Oft reicht eine Halterung für den Tisch, ansonsten können Stative dazu gekauft werden.

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Das beste Mikrofon für die Aufnahme von Instrumenten

Ähnlich wie bei der Aufnahme von Gesang haben Mikrofone auch ihren Einfluss auf die Wirkung der Instrumente. Eine Akustikgitarre klingt sonor und warm, wenn sie über ein Großmembranmikrofon aufgenommen wird und etwas kantiger, sobald ein Kondensator mit kleiner Membran oder ein dynamisches Mikrofon am Werk ist. Streich- oder Blasinstrumente können sich den vollmundigen, minimal verzögerten Klang eines Kondensatormikrofons zunutze machen, ausgenommen davon sind lediglich die Posaune oder Trompete. Denn diese produzieren genau wie das Schlagzeug einen hohen Schalldruck, dem das Mikrofon standhalten können muss. Deshalb werden hierfür dynamische Mikrofone eingesetzt.

Bedenke außerdem, dass Du möglicherweise mehrere Mikrofone benötigst. Wenn Du den Übersprechungseffekt vermindern willst, kannst Du akustische Trennwände aufstellen, in manchen Situationen, wie einem Live-Auftritt, kann der Effekt aber auch hilfreich sein und die Aufnahme lebendiger machen.

  • Shure SM57 Foto
    • Dynamische Mikrofone eignen sich für Bass Drums, Snare Drums, Toms, Hi-Hats, Percussions, aber auch für die Trompete und Posaune.
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    • Kondensatoren mit kleiner Membran eignen sich für Becken und Overheads, Akustikgitarren, Klaviere und Flügel, sowie Saxophone, Querflöten und Holzblasinstrumente.
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    • Es gibt auch fertige Sets, die interessant sind. Enthalten sind alle Mikrofone, die für ein Jazz-Schlagzeug benötigt werden- eine super Erstausstattung!
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Das beste Mikrofon für Videoaufnahmen

Pauschal lässt sich nicht beantworten, welche Mikrofone alle benötigt werden, nur so viel: ein Richtmikrofon ist als Grundausstattung immer sinnvoll. Dadurch, dass es mit der Kamera zusammen ausgerichtet wird, nimmt es nur das auf, was in der Szene zu sehen ist und schafft damit eine nahe, unmittelbare Atmosphäre, die lästige Hintergrundgeräusche ausblendet. Auch Bewegungsgeräusche lassen sich dadurch gut verdeutlichen.

Um noch mehr Hintergrundszenerie oder mehrere sprechende Protagonisten einzufangen, müssen weitere Mikrofone eingesetzt werden, dafür eignen sich Kondensatormikrofone mit kleiner Membran. Gerade bei Außenaufnahmen sollte ein Windschutz verwendet werden. Alternativ, wenn es in Richtung einer Berichterstattung geht, können die Protagonisten auch selbst mit dynamischen Mikrofonen oder einem Lavaliermikrofon ausgestattet werden.

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Zubehör für Mikrofone

1

So schließt Du ein Mikrofon an den PC an

Richtige Kondensatormikrofone brauchen eine Phantomspeisung und daher unbedingt einen Adapter oder ein Audio Interface, es gibt aber auch Mikrofone mit Elektretkapsel, die eigentlich keine 48V benötigen. Letztere funktionieren bequem über die Plug-in-Versorgung. Auch sämtliche anderen Mikrofone können auf diese Weise versorgt werden.

Da die rechnerinterne Soundkarte meistens nicht leistungsstark genug ist, solltest Du Dir ein Interface besorgen, das sich zwischen PC und Mikrofon schalten lässt. Es gibt mittelpreisige Varianten, die Du für einen guten Sound trotz des höheren Preises wählen solltest, wenn Dein Projekt gut werden soll.

2

Audio-Interface

Sobald Du ein Mikrofon kaufst, das nicht über eine direkte USB-Verbindung verfügt, musst Du Dir überlegen, welches Audio-Interface dazu passt- insbesondere deshalb, weil die Audiospur über die normale Soundkarte Deines PCs ziemlich furchtbar klingen wird. Das Interface ist dafür da, das Signal sauber an den PC und Dein Verarbeitungsprogramm zu leiten. Oft verfügt es außerdem über Vorverstärker und Phantomspeisung, sodass keine zusätzlichen Preamps notwendig sein sollten. Die Anzahl der Ein- und Ausgänge bemisst sich an den Mikrofonen, die Du daran anschließen willst. Wenn bereits absehbar ist, dass es mehr werden sollten, lohnt es sich, gleich entsprechend groß zu kaufen. Allerdings gehen die richtig großen und guten Interfaces natürlich ins Geld.

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M-Audio AIR 192|14 Foto
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Phantomspeisungsadapter

Dieses Gerät brauchst Du gezwungenermaßen, wenn Du ein richtiges Kondensatormikrofon betreiben willst. Damit es überhaupt funktioniert, muss eine Spannung von 48V aufgebaut werden. Man nennt sie Phantomspeisung, weil sie die Membran und die Gegenelektrode unabhängig voneinander mit Spannung versorgt und somit nicht als “sichtbarer” Stromfluss zutage tritt. Benutzt Du ein Audio Interface oder ein Mischpult, brauchst Du keinen zusätzlichen Adapter.

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Mischpult

Das Mischpult empfängt- genau wie das Audio Interface- die Tonsignale der verschiedenen angeschlossenen Quellen. Die Besonderheit ist allerdings, dass Du die Tonsignale mischen bzw. passend auf die Ausgänge gruppieren kannst, um einen harmonischen Klang, Überblendungen und einiges mehr zu erzielen. Zusätzlich kannst Du die Tonsignale nach Bedarf verstärken oder runter regeln.

Um ein Mischpult zu benutzen brauchst Du zwangsläufig ein XLR-Kabel für Dein Mikrofon. Üblicherweise werden nur Keyboards oder andere hochpeglige Geräte über Klinkenstecker am Mischpult angeschlossen. Die Frage ist nur, ob Du gleich zu Beginn Deine Tonspuren selber mischst, denn das erfordert einiges an Übung und gutem Gehör.

5

Kopfhörer

Ein guter Kopfhörer ist wichtig, um die eigenen Resultate überprüfen und hören zu können, ob das Klangbild insgesamt stimmig ist. In professionellen Studios werden deshalb Kopfhörer verwendet, die das gesamte Ohr gegen Außengeräusche abschließen, damit man sich allein auf die vorliegende Tonspur konzentrieren kann. Gerade beim Gesang hilft es, die eigene Stimme so zu hören, wie sie von außen wahrgenommen wird. Es lohnt sich, in Kopfhörer zu investieren, die ein solides Impulsverhalten haben und den Klang möglichst naturgetreu wiedergeben.

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Schnittsoftware

Sobald Du Deine ersten Aufnahmen gemacht hast, willst Du diese sicherlich zusammenführen oder bearbeiten. Meistens sind Schnittprogramm für Tonspuren ziemlich teuer, es gibt aber auch kostenfreie Angebote. Eine gute Möglichkeit für Einsteiger ist Audacity. Das Programm ist übersichtlich und da es bereits vielfach genutzt wird, findet sich bei Problemen immer jemand, der weiterhelfen kann.

7

Schallschutzplatten

Um saubere Aufnahmen zu bekommen, solltest Du auch in Privaträumen für möglichst optimale Bedingungen sorgen. Schallschutzplatten helfen dabei, unerwünschte Nebengeräusche abzudämpfen und die Schallwellen Deiner Musik optimal im Raum zu führen, ohne das ein störender Widerhall dabei entsteht.

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Mit diesen 4 Tipps findest Du genau das richtige Mikrofon

  • Verwendungszweck

    Nur, weil ein Mikrofon teuer ist, heißt es nicht, dass es dem Zweck, den Du verfolgst dienlich sein wird. Wer ein Schlagzeug aufnehmen will, braucht ein robustes dynamisches Mikrofon. Auch auf der Bühne werden robuste Mikrofone gebraucht. Nur Sprecher oder Sänger, die im schallgedämmten Studio ganz feine, saubere Aufnahmen tätigen wollen, brauchen ein teures Kondensatormikrofon. Denk also immer an den Verwendungszweck Deines Geräts.

  • Equipment

    Bevor Du viel Geld allein in das Mikrofon investierst, solltest Du außerdem im Blick behalten, dass auch die sonstige Ausrüstung kosten wird. Solange Du kein USB-Mikrofon verwendest, brauchst Du entweder ein Audio Interface oder ein Mischpult, um das Signal auf Deinen PC zu bekommen. Auch andere Dinge wie Schallschutzplatten, Stative, Wind- oder Popschutz und Koffer schlagen zu Buche und tragen einiges dazu bei, den Sound zu verbessern. Spare also nicht an falscher Stelle!

  • Schnittstellen

    Wenn Du es Dir leisten kannst und langfristig bzw. professionell arbeiten willst, lohnt es sich, von Anfang an in XLR-Kabel zu investieren. Klinkenstecker sind günstiger, aber produzieren mehr Rauschen und verunreinigen dadurch Deine Tonspur. Versuche, die Kabelstrecken außerdem möglichst gering zu halten.

    Wenn Du nur einen Podcast aufnehmen willst, ist es oftmals günstiger, gleich ein USB-Mikrofon zu wählen. Die Qualität sollte absolut angemessen sein und es entfallen die Kosten für Audio Interface und XLR-Kabel.

  • Akustik

    Alle tollen Aufnahmegeräte bringen nichts, wenn der Raum akustisch ungeeignet ist. Im Gegenteil, ein hallender Raum ruiniert Dir jede Aufnahme und schafft es, ein hochwertiges Mikrofon relativ unbrauchbar zu machen.

    Deshalb brauchst Du dringend Diffusor oder Absorber, die um den Aufnahmeort an kahlen Flächen und am besten sogar in den Ecken angebracht werden. Teilweise gibt es schon fertige Sets, die nur noch angebracht werden müssen.

Die 4 besten Gesangsmikrofone für Einsteiger im Vergleich 11/2020

Am besten als ...GesangsmikrofonPodcastmikrofonGesangsmikrofonGesangsmikrofon
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NT1-A Complete Vocal Recording
Thomann
SC 450 USB Desktop Bundle
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SM57 Amp Profi Bundle
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Bild
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Kondensatormikrofon
Dynamisches Mikrofon
USB-Mikrofon
Set Umfang Das ist im Mikrofon-Einsteigerset enthalten ...
XLR-Anschluss XLR-Anschluss XLR-Anschluss XLR-Anschluss XLR-Anschluss
XLR-Kabel XLR-Kabel XLR-Kabel XLR-Kabel XLR-Kabel
USB-Anschluss USB-Anschluss USB-Anschluss USB-Anschluss USB-Anschluss
Klinkenstecker Klinkenstecker Klinkenstecker Klinkenstecker Klinkenstecker
Halterung/Spinne Halterung/Spinne Halterung/Spinne Halterung/Spinne Halterung/Spinne
Ständer Ständer Ständer Ständer Ständer
Popschutz Popschutz Popschutz Popschutz Popschutz
Windschutz Windschutz Windschutz Windschutz Windschutz
Schallschutz Schallschutz Schallschutz Schallschutz Schallschutz
Aufbewahrungstasche Aufbewahrungstasche Aufbewahrungstasche Aufbewahrungstasche Aufbewahrungstasche
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Das beste Zubehör für Mikrofone

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Wir beantworten Deine Fragen zu Mikrofonen

Wie funktioniert ein Mikrofon?

Schallwellen variieren in Größe und Intensität. Im Mikrofon ist eine federleichte, mit Metall durchwirkte Membran vor eine Gegenelektrode gespannt. Die Gegenelektrode ist fest verankert, während die Membran durch die Schallwellen bewegt wird. Je nach Stärke und Richtung der Bewegung wird mehr oder weniger Strom zwischen beiden Elektroden übertragen. Das nennt man Kapazitätsänderung. Diese wird aufgezeichnet und als elektrisches Signal weitergegeben. In den Boxen wird das Signal wieder in eine Schallwelle umgewandelt.

Wann wurde das Mikrofon erfunden?

Um diese Frage gab es einige Streitigkeiten. Im Zuge der Entwicklung des Telefons wurden im Jahr 1861 erste mikrofonartige Geräte von Phillip Reis entwickelt. Er nannte es damals Telefon, obwohl es wie ein Mikrofon mit zwei Elektroden funktionierte, die die Schallwelle in ein elektrisches Signal übersetzen sollte. Darauf folgte die Entwicklung einer Kohlekapsel-Konstruktion von Emil Berliner im Jahr 1877. Als eigentlicher Erfinder des Kohle-Mikrofons gilt nichtsdestotrotz David Edward Hughes– schlicht und ergreifend deshalb, weil er der erste war, der seine Erfindung 1878 vor der Königlichen Akademie in London publik machte.

Warum brauchen Mikrofone Vorverstärker?

Vorverstärker sorgen -wie der Name schon sagt- dafür, das Mikrofonsigal zu verstärken, damit es beim Passieren der weiteren Geräte kein allzu starkes Rauschen entwickelt. Das Signal wäre ohne es zu schwach, um sich gegen den Widerstand der zwischengeschalteten Geräte zu behaupten. Manche Mikrofone sind ansonsten außerdem viel zu leise und brauchen eine ausreichende Verstärkung. Hinzu kommt, dass einige Vorverstärker gleichzeitig die Phantomspeisung übernehmen.

Warum rauscht mein Mikrofon?

Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Neben der Verarbeitung des Mikrofons spielen natürlich Umgebungsgeräusche eine Rolle, sowie die weiteren Geräte, die zwischen das Mikrofon und Dein Endgerät geschlossen sind. Je nachdem, wie fein das Mikrofon aufnimmt, können selbst leiseste Geräusche, die wir kaum bewusst wahrnehmen, verstärkt und als ein lautes Rauschen wiedergegeben werden. Deshalb ist es sinnvoll, den Raum, in dem Du aufnimmst, akustisch zu optimieren.

Eine schlechte Soundkarte kann auch ein ausgeprägtes Rauschen produzieren und sollte deshalb durch ein ordentliches Audio Interface ersetzt werden. Kabel mit Klinkenstecker sind ebenfalls prädestiniert, ein Rauschen hervorzurufen, das liegt vor allem am Innenwiderstand, den das Signal überwinden muss, um bis zum Empfängergerät vorzudringen. Möglichst kurze Kabelstrecken sind deshalb ratsam.

Auch im Inneren des Mikrofons ist der Innenwiderstand entscheidend, denn je größer er ist, desto stärker wird ein Rauschen übertragen.

Warum funktioniert mein Mikrofon nicht?

Handelt es sich bei Deinem Mikrofon um ein Kondensatormikrofon? Wenn das der Fall ist, solltest Du überprüfen, ob eins Deiner Geräte für die nötige Phantomspeisung von 48V sorgt. Kondensatoren können nicht ohne diese Grundspannung funktionieren, weil die Membran bzw. die Gegenelektrode ohne sie kein Signal übertragen.

Bei anderen Mikrofonen, die über plug-in versorgt werden, kann es höchstens an den Kabeln oder dem Gerät selbst liegen.

Bilderquellen: © Kate , © maxcoen , © Elnur , © www.freund-foto.de , © Sławomir Chomik , © pressmaster , © いちろう , © Von Galak76 - self-made, Adobe Illustrator, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2025982 , © Von Nicoguaro - Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50230608 , - Fotolia.com / Adobe Stock
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