Einsteiger Darts + Die besten Tipps und Kaufberatung

Dart- lerne zu spielen wie die Profis!
Freunde beim Dartspiel

Darts und Zubehör für Einsteiger

  • ein Dartboard mit Sisalfäden hält länger

  • am Anfang schwerere Darts benutzen

  • für Einsteiger eignet sich eine mittlere Schaftlänge

  • Standardflügel zu den Darts kombinieren

  • Schleifsteine für Steelsdarts kaufen

  • in einem Dartcase wird alles sicher verstaut


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Freunde beim Dartspiel

Einstieg in die Welt des Darts

Einstieg in die Welt des Dart: Worum geht es?

Dart wird oft mit einem rauchigen Kneipenspiel verwechselt, dabei ist es ein ernsthafter Sport, der inzwischen immer mehr Anhänger findet. Die WM ist jedes Jahr ein Ereignis, dass weltweit verfolgt wird. Das Besondere ist, dass es nicht wie Fußball ein körperlich sehr aufwendiger Sport ist, sondern neben der präzisen Technik vor allem mental fordert. Es werden pro Wurf drei Darts auf ein mit Nummern markiertes Board geworfen. Von einer Ausgangspunktzahl wird herunter gezählt und Ziel ist es, das Spiel glatt mit 0 abzuschließen. Es gibt entsprechend verschiedene Zahlenkombinationen, auf die man werfen kann, um sein Ziel zu erreichen. Neben der höchst präzisen Augen-Hand-Koordination wird auch das Aushalten von mentalen Stresssituationen geschult. In der Freizeit ist es ein schöner Sport, denn man mit Freunden zusammen ausüben kann.

Dartsportarten

Mann erklärt einem Freund die Dartregeln
Mann erklärt einem Freund die Dartregeln

Steeldart

Steeldart wird analog gespielt, das bedeutet, dass die Punkte selbst zusammen gerechnet und notiert werden müssen. Ein klassisches Dartboard besteht aus robusten Sisalfäden und einem Drahtnetz. Seine Maße müssen für sportliche Wettkämpfe den offiziellen Vorgaben des Deutschen Dartverbandes entsprechen. Die Dartscheibe wird mit ihrem Mittelpunkt, dem Bulls Eye, in einer Höhe von 1,73 m aufgehängt. Das Oche ist die Linie, an die der Spieler maximal herantreten darf, sie ist 2,37 m von der Wand, an der das Board hängt, entfernt- zzgl. der Tiefe des Boards selbst. Die verwendete Leiste kann bis zu 50 mm hoch sein.

Die Darts haben Stahlspitzen, damit sie gut in dem Board haften. Es werden nur Punkte gezählt, wenn der Dartpfeil im Board stecken bleibt. Steeldarts sind bis zu 30,5 cm lang und haben ein maximales Gewicht von 50 g. Durch TV-Übertragungen stieg die Popularität des Sports in den letzten Jahren. Die Wettkämpfe sind gut besucht und die Preisgelder sind höher als im E-Dart.

Softdart

Softdart wird auch E-Dart genannt, weil auf eine elektronische Dartscheibe geworfen wird, die praktischerweise sogleich die Punkte für Dich zählt. Um sie nicht zu beschädigen, müssen die Darts deutlich leichter sein als beim Steeldart. Sie bestehen daher aus Kunststoff und Nylon und dürfen eine Länge von 16,8 cm und ein Maximalgewicht von 18 g nicht überschreiten. Ein gravierender Unterschied zum Steeldart ist, dass nicht nur die Darts gezählt werden, die tatsächlich im Board steckenbleiben, sondern auch die, die lediglich die Scheibe berühren und dann herunterfallen.

Die Vorgaben zu Wettkampfabständen wurden mit der Zeit an die des Steeldarts angeglichen. Genauso wie im Steeldart gibt es zahlreiche Teams und Wettkämpfe, deren Preisgelder allerdings nicht ganz so viel einbringen. In der öffentlichen Wahrnehmung ist E-Dart trotz namhafter Spieler immer noch nicht so anerkannt wie Steeldart und wird mit einem reinen Kneipensport verwechselt.

Wie sind die Darts aufgebaut?

Aufbau eines Darts
Aufbau eines Darts
1

Spitze

Die Spitzen von Dartpfeilen unterscheiden sich je nach Spielweise. Es gibt Softdarts und Steeldarts. Softdarts bestehen aus Kunststoff und sind deutlich leichter und kürzer als ihr Pendent aus Stahl. Softdarts werden vor allem verwendet, um an Automaten zu spielen und sollen diesen natürlich nicht mit harter Spitze und großem Gewicht beschädigen.

Steeldarts werden an herkömmlichen Dartboards verwendet und brauchen ein größeres Gewicht, um daran hängen zu bleiben. Sie sind insgesamt länger und schwerer. Der Vorteil von Stahlpfeilen ist, dass sie repariert und wieder geschärft werden können, wenn sie nach einer Weile abstumpfen. Dafür gibt es speziell geformte Schleifsteine, die die Spitze rund schärfen.

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2

Griff

Der Griff zeichnet sich bei allen Darts durch eine geriffelte Oberfläche aus, die ein Abrutschen beim Wurf verhindern soll. Das große Gewicht von Darts aus Stahl liegt übrigens nicht in der Spitze begründet, sondern kommt tatsächlich vom Griff. Dieser wird oft aus einer Nickel-Wolfram-Legierung gefertigt- ein Material, das eine hohe Dichte und viel Gewicht besitzt und dadurch eine schmale, aerodynamische Bauweise ermöglicht. Oft befinden sich am hinteren Teil des Griffs zusätzlich Gummiringe für einen stabilen Halt des Schafts.

3

Schaft

Schäfte unterscheiden sich in zwei Eigenschaften: dem Material und der Länge. Es gibt welche aus Aluminium und andere aus Nylon. Letztere sind leichter und überwiegend an Softdarts zu finden. Sie halten allerdings die Flügel nicht ganz so fest am Platz, weshalb Du Collars brauchst, die darüber gestreift werden. Sie werden Anfängern empfohlen, weil sie flexibler sind und nicht so schnell kaputt gehen sollen wie die aus Aluminium. Meist macht es für den Laien aber keinen großen Unterschied, welches Material der Schaft hat.

Entscheidender für den Spaß am Spiel ist die Länge des Schafts. Neben seltenen Zwischenformen gibt es die Standardgrößen short, medium und long mit bis zu 50 mm Länge. Die meisten Einsteiger spielen gut mit einem mittleren Schaft, damit liegen die Darts relativ gerade in der Luft. Wenn Du den Darts an seinem Schwerpunkt festhältst, findest Du bald den perfekt austarierten Schaft. Allerdings beeinflusst Dein Wurfverhalten, wie gerade der Darts fliegt. Wenn Du also eher im Bogen wirfst, kann ein mittlerer oder längerer Schaft von Vorteil sein, schnelle und gerade Würfe sprechen für einen kürzeren Schaft.

4

Flügel

Die Flügel und ihre Form bestimmen neben dem Gewicht am meisten darüber, wie sich Dein Darts im Flug verhält, denn ohne sie würde der Pfeil nicht gerade an seinem Ziel ankommen. Die Flügel sind sehr leicht und gleichzeitig formstabil, da sie aus Nylon oder Polyester bestehen und zu vier Seiten hin aufgespannt werden. In Wettkämpfen werden mehr Kunststoff- als Nylonflügel verwendet. Nylon gibt weniger gut nach und liegt stabiler in der Luft, allerdings lassen sich genau aus demselben Grund die Pfeile schlechter direkt nebeneinander setzen.

Je größer das Gewicht des Darts ist, desto größer muss natürlich der Flügel sein, um ihn perfekt und ruhig in der Luft zu halten. Die glatte Oberfläche und die abgerundete Form sorgt dafür, dass der Darts wenig Luftwiderstand bekommt. Da die Empfindung von idealem Flugverhalten sehr subjektiv ist und viel mit der Wurftechnik zu tun hat, hilft auch hier am meisten, sich durchzuprobieren. Die meisten Spieler, auch Profis, nutzen allerdings den Standardflight.

Aufbau eines Dartboards

Dartboard mit Beschriftung
Dartboard mit Beschriftung
1

Zahlenwerte

Dass die Zahlenwerte heute so festgelegt sind, wie wir sie kennen, haben wir einem englischen Zimmermann namens Brian Gamlin zu verdanken. Dieser legte die Reihenfolge 1896 fest, damit tatsächliche Treffsicherheit honoriert wird und nicht so sehr Glück oder die einseitige Ballung hoher Zahlenwerte über ein gutes Spiel entscheidet. Die besonders hohen Zahlen werden daher stets von deutlich niedrigeren  Werten eingerahmt. Wer nicht präzise werfen kann, kommt deshalb gegen einen guten Dartspieler nicht an.

2

Bull

Der kleine grüne Ring rund um die Mitte des Dartboards wird Bull genannt. Wer hier hinein trifft, erhält immerhin 25 Punkte. Bei manchen Spielen muss das Bull getroffen werden, um das Spiel zu beenden.

3

Bull's Eye

Wer in die rote Mitte, das Bull’s Eye, trifft, erhält 50 Punkte. Allerdings handelt es sich hierbei trotz der herausragenden Zielgenauigkeit nicht um die höchste Punktzahl, die bei einem einzigen Treffer erzielt werden kann. Ein Triple 20 ist mit 60 Punkten der höchste Wert, den man treffen kann.

4

Ring für dreifache Wertung

In der Dartwelt wird ein Treffer im inneren Ring Triple genannt. Abhängig davon, in welchem Abschnitt der Triple erzielt wird, fließt der Wert dreifach in die Punktetabelle ein. Der Vorteil gegenüber einem Double ist, dass selbst beim knappen Verfehlen des Rings noch Punkte gemacht werden.

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Ring für doppelte Wertung

Wie beim inneren Ring zählt ein Treffer hier mehr; und zwar doppelt so viel wie der ursprüngliche Zahlenwert. Der Kürze halber sagen Dartspieler dazu Double. Das Risiko beim Double besteht allerdings darin, nach außen hin zu verfehlen und überhaupt keine Punkte zu erhalten. Häufig werden Spiele mit Double In oder Double Out gespielt. Ersteres bedeutet, dass die Spieler zuerst einen Double treffen müssen, bevor ihre Punkte gezählt werden, letzteres verlangt einen Abschluss durch einen Double.

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10 Spielmöglichkeiten und ihre Regeln

1

301/501

Diese mit weniger Punkten angesetzte Variante hat ihren Ursprung im Turnierspiel, das für gewöhnlich bei 701 oder 1001 Punkten beginnt. Von der Anfangspunktzahl wird mit jedem Treffer runter gezählt. Bei einem “Straight In” kann mit jedem beliebigen Feld begonnen werden. Manche Spiele haben für den Einstieg zusätzliche Regeln. Beim “Double In” gelten die Punkte eines Spielers erst, sobald der erste doppelt gezählte Treffer erzielt worden ist. Nach dem Double kann er weitermachen, wie er möchte. “Triple In” erfordert entsprechend einen ersten Treffer im inneren Ring.

Ziel des Spiels ist es, glatt bei null Punkten rauszukommen. Würfe, die auch nur einen Punkt ins Minus gehen, werden deshalb nicht gewertet (Bust-Regel). “Straight Out” erlaubt, dass mit einem beliebigen Feld beendet werden darf. Häufiger ist allerdings die Vorgabe eines “Double Out”, bei dem eine Zahl im äußeren Ring getroffen werden muss. “Master Out” stellt dem Spieler frei, ob er mit einem Double oder einem Triple beendet.

Mann zielt auf Dartscheibe
Mann zielt auf Dartscheibe
2

Cricket und Tactics

Beide sind Varianten derselben Idee. Vorher festgelegte Felder müssen von jedem Spieler drei Mal getroffen werden. Auch ein Triple oder ein Double und einfacher Treffer gelten als drei Treffer insgesamt.Trifft ein Spieler das für ihn abgeschlossene Feld noch häufiger, werden die Punkte gezählt. Allerdings gilt das nur solange, bis der Gegenspieler das Feld ebenfalls drei Mal getroffen hat. Danach ist das Feld von beiden Seiten “geschlossen” und liefert keine zusätzlichen Punkte mehr. Es gewinnt der Spieler, der alle Felder drei Mal getroffen und zusätzlich den höchsten Punktestand erzielt hat.

Bei Cricket sollen die Felder 20, 19, 18, 17, 16, 15 und das Bull getroffen werden, bei Tactics kommen zusätzlich die Felder 14, 13, 12, 11 und 10 dazu. Da das Spiel vor allem über die zusätzlichen Punkte gewonnen wird, lohnt es sich, möglichst viele davon einzuheimsen.

3

Killer

Bei Killer haben alle Spieler eine vorher festgelegte Anzahl an Leben. Der erste Spieler legt vor, mit seinem Treffer ist das Feld festgelegt, das die anderen Spieler der Reihe nach zu treffen versuchen müssen. Während dieser Runde setzt der Spieler aus, der vorgelegt hat. Wer es von den anderen Spielern nicht schafft, das vorgelegte Feld zu treffen, verliert ein Leben. Derjenige, der es schafft, legt ein neues Feld entweder mit seinem letzten Dart oder einem neuen Wurfsatz (drei Darts) vor. Wenn er das nicht schafft, verliert er ebenfalls ein Leben und der nächste in der Reihe darf vorlegen. Wer zuerst keine Leben mehr hat, hat verloren.

Manchmal wird Killer mit einer Bestätigungsregel gespielt. Das bedeutet, dass der letzte, der ein Feld vorgelegt hat, an dem alle anderen ihr letztes Leben gelassen haben, dieses selbst nochmal treffen muss. Pro Leben, das er übrig hat, stehen ihm drei Darts zur Verfügung. Wenn er seine Vorlage nicht reproduzieren kann, gibt es keinen Sieger.

4

Blinder Killer

Auf Loszetteln verdeckt werden die Zahlen 1 bis 20 an die Spieler verteilt. Zusätzlich werden drei bis vier Zettel gezogen und ungeöffnet beiseite gelegt, sie gehören zum Spiel und fließen in die Wertung ein. Die verbliebenen Zettel werden geöffnet, damit alle wissen, auf welche Felder nicht geworfen werden muss. Die Zahlen, die im Spiel sind, werden aufgeschrieben und die Spieler dürfen ihre eigene Nummer nicht verraten. Sobald ein Feld 8 bis 12 Mal getroffen ist, scheidet der Spieler, dessen Nummer es ist, aus. Es gelten die normalen Regeln bezüglich einfacher, doppelter und dreifacher Wertung. Strategisch betrachtet hilft es, ab und zu auch auf die eigene Nummer zu zielen, damit die anderen nicht den Eindruck bekommen, man versuche, das eigene Feld zu schützen.

Blinder Killer am Dartsboard
Blinder Killer am Dartsboard
5

Fuchsjagd

Genau wie die anderen Spiele, gibt es auch die Fuchsjagd in zahlreichen regionalen Varianten. Manche spielen sie im, andere gegen den Uhrzeigersinn. Startpunkt ist immer bei den Feldern 18 und 20. Je nachdem, in welche Richtung gespielt werden soll, positionieren sich “die Meute” oder “der Jäger” hinter dem “Fuchs”. Dieser muss der Reihe nach jedes Feld treffen und vor dem oder den anderen flüchten. Die Meute bzw. der Jäger legen nach. Wenn einer von ihnen es schafft, vor dem Fuchs auf das Feld zu treffen, das dieser gerade zu treffen versucht, hat er gewonnen und wird der neue Fuchs. Die Unterscheidung von Single-, Double- und Triple-Treffern entfällt, es sei denn, man möchte das Spiel besonders schwierig gestalten und in die Länge ziehen.

6

Around the clock

Diese Variante funktioniert ähnlich wie die Fuchsjagd, insofern jedes Feld rundum einmal getroffen werden muss. Ein Wurf umfasst wie immer drei Darts. Die Zählrichtung wird vorher festgelegt, genauso wie der Umgang mit doppelten oder dreifachen Treffern. Manche ignorieren die unterschiedlichen Werte, andere legen fest, dass dadurch zwei oder drei Felder vorgerückt werden darf. Wer zuerst wieder bei der Ausgangszahl angelangt ist, hat gewonnen. Manche Regeln sehen auch vor, dass ein Treffer im Bull oder Bull’s Eye einen Joker gibt, um ins übernächste Feld werfen zu dürfen. Der Abschluss mit einem Treffer im Bull oder Bull’s Eye ist optional.

7

Shanghai

Warum das Spiel Shanghai genannt wird, weiß niemand so genau. Allerdings gibt es das Spiel in zwei Varianten. Gespielt werden jeweils sieben Runden á 3 Darts. In der gängigeren Variante wird in der ersten Runde nur auf die 1, in der zweiten nur auf die 2, in der dritten auf die 3 und so weiter geworfen. Es wird versucht, ein Shanghai zu erzielen, indem die jeweilige Zahl sowohl einfach, doppelt und dreifach getroffen wird. Ein solches Ergebnis, unabhängig von der Reihenfolge in der die Treffer erzielt werden, beendet das Spiel sofort. Wird kein Shanghai getroffen, werden lediglich die Treffer gezählt und der Mitspieler ist an der Reihe.

Die andere Variante nutzt alle Zahlen des Boards. Sobald die 1 getroffen ist, wird auf die 2 gewechselt und so weiter. Ein Shanghai besteht hier also aus einem einfachen, doppelt- und dreifachen Treffer innerhalb der Zahlenfolge. Die Reihenfolge ist ebenfalls egal, das Spiel wird durch ein Shanghai sofort gewonnen. Sofern keiner der Spieler ein Shanghai trifft, entscheidet die Punktezahl über den Gewinner.

Shanghai
Shanghai
8

Double Down 41

Zu Beginn haben alle Spieler 41 Punkte. Der Reihe nach müssen zuvor festgelegte Felder getroffen werden. Zuerst wird auf die 15 und 16 geworfen. Die Punkte werden gezählt und notiert, dabei zählen auch Doubles oder Triples wie gewohnt. Erst, wenn das Feld getroffen ist, darf zum nächsten übergegangen werden. Nach den ersten Zahltreffern muss ein beliebiges Double erwischt werden. Erst danach geht es mit 17 und 18 weiter. Danach erhöht sich die Schwierigkeit, denn es braucht ein beliebiges Triple, bevor mit 19 und 20 fortgefahren werden kann. Das Spiel wird durch einen Treffer im Bull abgeschlossen. Die beste Punktzahl entscheidet über den Gewinner. Die Besonderheit an dem Spiel ist, dass sich die Punkte halbieren, wenn innerhalb eines Wurfs von drei Darts nicht getroffen wird.

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Fußball

Dieses Spiel ist für Profis. Zunächst wird festgelegt, wie viele “Tore” zum Sieg führen. Ein Tor wird durch einen doppelt gewerteten Treffer erzielt. Es können allerdings nur Tore gemacht werden, wenn man im Ballbesitz ist. Das erreicht man durch einen Treffer im Bull oder Bull’s Eye. Die Spieler müssen also abwechselnd innerhalb eines Wurfs (3 Darts) versuchen, erst das Bull und dann einen Double zu werfen. Wer zuerst alle Tore gemacht hat, hat gewonnen.

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Vorlegen

Zunächst wird eine Punktzahl vereinbart, die innerhalb des Spiels erreicht werden soll. Dann wird durch Ausbullen die Reihenfolge der Spieler und derjenige, der zuerst vorlegen darf, festgelegt. Ausbullen bedeutet, dass alle Spieler nacheinander auf das Dartboard zielen. Wer am nächsten am Bull’s Eye trifft, darf vorlegen, die anderen folgen mit abnehmender Nähe zum Bull’s Eye. Das vorgelegte Feld muss von den anderen getroffen werden. Wer es trifft, darf ein neues Feld vorlegen. Trifft keiner der anderen Spieler das Feld, darf der Vorlegende entweder ein neues Feld vorlegen oder er muss das Feld bestätigen, je nachdem, wie die Regeln festgesetzt worden sind. Kann er das Feld nicht bestätigen, legt der nächste Spieler in der Reihe das nächste Feld vor. Pro Treffer gibt es einen Punkt.

Mehrere Dartpfeile im Board
Mehrere Dartpfeile im Board

Individuelle Darts selbst erstellen

Dartpfeil-Konfigurator von myDartpfeil

Statt Dartpfeile von der Stange zu kaufen, kannst Du Dir inzwischen sogar welche individuell zusammenstellen lassen. Natürlich richtet sich dieses Angebot an besonders Dartbegeisterte, aber auch Einsteiger können mal einen Blick beim Onlineshop myDartpfeil reinwerfen, da das Angebot riesig ist und einige wirklich einzigartige Teile zu finden sind. Der Dartpfeil-Konfigurator leitet Dich schrittweise durch die wichtigsten Fragestellungen, die Du bedenken solltest, bevor Du Dir eigene Darts kaufst. Er kann Dir eine gute Entscheidungshilfe sein und hilft, einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen.

Hier gelangst Du zum Dartpfeil-Konfigurator

Spitze des Dartpfeils auswählen

Mit der Auswahl der Spitze entscheidest Du Dich für eine bestimmte Richtung des Sports. Kunststoffspitzen (Soft) sind für E-Dart gedacht. Wenn Du diese Variante wählst, hast Du etwas weniger Designmöglichkeiten, aber eine größere Farbvielfalt zur Auswahl.Spitzen aus Stahl sind für das klassische Dart.

Bei den Steeldart-Spitzen gibt es mehr Designmöglichkeiten. Außerdem kannst Du entscheiden, ob Du eine Steeldart-Kappe haben möchtest. Sie ebnet den Übergang von der Spitze zum Griff. Aerodynamisch gesehen, ist das sicherlich nicht verkehrt, um Luftwiderstände zu minimieren. Egal, für welche Variante Du Dich entscheidest: Du solltest bedenken, dass Du ein entsprechendes Dartboard benötigst, denn untereinander sind die Systeme nicht kompatibel.

Die richtige Dartspitze auswählen
Die richtige Dartspitze auswählen

Gewicht des Barrels anpassen

Wir raten Einsteigern zu mittleren bis schweren Griffen, einfach, weil Du dadurch ein besseres Gefühl für den Dart bekommst und die Feinheiten der Wurftechnik leichter verinnerlichst. Das Flugverhalten ist zwar schwerfälliger, aber dadurch auch etwas besser zu erspüren und zu beobachten. Mit einem allzu leichten Dart ist es schwieriger, Schwung und Ausrichtung anzupassen, vor allem, weil Anfänger dazu neigen, zu viel Kraft in den Wurf zu geben. Bei einem Steeldart empfehlen wir ein Barrel-Gewicht von 23-26 g. Da Softdarts insgesamt viel leichter sind, würden wir einem Anfänger hier direkt 16 oder 18 g geben. Bei 18 g Barrel-Gewicht wird der Dart zwar insgesamt schwerer als Turnierbedingungen vorschreiben, aber fürs erste Training ist das irrelevant.

Barrel-Gewicht auswählen
Barrel-Gewicht auswählen

Passenden Schaft einsetzen

Welche Schäfte Du nun zu Deinem Dart kombinieren kannst, hängt maßgeblich vom Gewicht des Barrels, sowie von seiner Länge und Form, denn diese Parameter muss der Schaft ausgleichen. Je schwerer der Griff ist, desto länger sollte der Schaft sein, damit der Dart im Flug nicht schlingert. Lange Schäfte sind auch bei bauchigen Barrels angezeigt. Für den Einstieg empfehlen wir Dir sowohl bei Kunststoff, als auch bei Steeldart S oder M als Schaftlänge. Dadurch liegt der Dart ausgewogen in der Luft. Bedenke, dass Softdarts einen Schaftgummi brauchen, um den Flight zu halten. Du kannst am Schaft designtechnisch noch viel herausholen.

Der Schaft muss zum Gewicht passen
Der Schaft muss zum Gewicht passen

Flight auswählen

Das ist wahrscheinlich die kniffligste Aufgabe, denn die Geschmäcker gehen bei den Flights weit auseinander. Einem Einsteiger empfiehlt es sich, einen Standard-Flight zu wählen. Selbst die meisten Profis spielen damit, nur wenige nutzen Slim-Varianten. Wenn Du kannst, probiere doch mal bei Bekannten verschiedene Flügelformen aus. Wichtiger ist eigentlich das Material. Für den Anfänger eignen sich Nylon-Flights, weil sie mehr Stabilität in der Luft bieten. Je besser und zielgenauer zu werfen lernst, desto mehr wirst Du Dich allerdings nach Kunststoffvarianten umsehen, da sie leichter am Board direkt nebeneinander gesetzt werden können.

Standardflights sind ideal
Standardflights sind ideal

Individuelle Motive auf dem Flight

Du kannst bei myDartpfeil aus einer ganzen Palette an Motiven und Farben für den Standardflight wählen. Wenn Dir das nicht genug ist, kannst Du sogar eigene Bilder hochladen und auf den Flight drucken lassen. Ein weiteres Highlight bei Steeldarts ist, dass Du einen Schriftzug in den Barrel gravieren lassen kannst. Wenn Du Freunde hast, die den Dartsport lieben, sind solche individuellen Darts eine tolle Geschenkidee.

Der Flight-Designer bietet noch mehr Möglichkeiten
Der Flight-Designer bietet noch mehr Möglichkeiten

Dartcase hinzufügen

Wie lang und schwer Deine Darts am Ende geworden sind, wird Dir rechts oben angezeigt. Sobald das Design steht, fehlt nur noch das Dartcase. Du kannst die kostenlose Standardbox wählen oder das geräumigere Dartcase mit dem Logo von myDartpfeil. Es gibt das Dartcase in rot und blau. Durch das Aluminiumgehäuse wird Deinen Darts darin sicher nichts passieren. Du siehst dann rechts alle Komponenten gruppiert, die Du ausgewählt hast. Es lohnt sich, mit dem Konfigurator etwas länger herumzubasteln.

Farblich passendes Dartcase auswählen
Farblich passendes Dartcase auswählen

Dartboards und Darts: Checkliste für Einsteiger

  • Kompatibles Dartboard und Darts kaufen

    Bevor Du wild drauf los kaufst, solltest Du Dir überlegen, ob Du lieber Steel- oder Softdart spielen willst. Ein E-Dartboard ist nicht mit Steeldarts kompatibel, die Elektronik wird kaputtgehen. Umgekehrt ist die Kombinationsmöglichkeit etwas besser. Du kannst mit Softdarts auch auf ein klassisches Dartboard werfen, allerdings ist auch das nicht hundertprozentig zufriedenstellend. Steeldarts bohren sich besser in die Sisaloberfläche und bleiben dank ihres Gewichts auch hängen, während die leichten Softdarts dazu tendieren abzuprallen oder nachträglich herabzufallen.

    Deshalb: E-Dartboards werden wit Softdarts kombiniert, klassische Dartboards mit Steeldarts!

  • Verwendungszweck

    Wenn Du ein Starter-Set auswählst, hilft es zu überlegen, wann, mit wem und wie oft Du spielen möchtest. Wenn viele Personen spielen sollen, sind mehrere Darts von Vorteil. Für gesellige Abende im Partykeller eignen sich abgespeckte Sets mit mindestens 6 Darts und einem coolen Dartboard, das nicht unbedingt Turniermaße haben muss. Abstände können auch mit einer Markierung aus Klebeband am Boden festgelegt werden.

    Wenn Du allerdings richtig unter Turnierbedingungen trainieren willst, solltest Du Dir ein hochwertiges Board wie zum Beispiel das Winmau Dartsboard Blade 5 kaufen. Es ist sehr robust und wird bei internationalen Wettkämpfen verwendet. Mit einer passenden Dartsmatte für die korrekten Abstände ist Dein Trainingsbereich schon gut ausgestattet.

  • Wandschutz

    Je nachdem, wo das Dartboard aufgehängt wird, lohnt es sich, in einen Auffangring zu investieren. Dieser besteht oft aus einem etwas dickeren Schaumstoff und schützt Deine Wand vor Quergängern und unschönen Streifen. Außerdem sieht es gleicht professioneller aus. Alternativ, wenn Du das Board im Partykeller anbringen willst, kannst Du auch ein Dartboard in vorgefertigtem Cabinet kaufen. Das sieht durch die Holzoptik auch cool aus und bietet zudem eine Fläche zum Festhalten der Punkte.

    Wichtig ist einfach nur, die Wand vor Kratzern und die Darts vor übermäßigem Verschleiß zu schützen.

  • Einsteiger-Darts

    Gerade Anfänger spielen besser mit verhältnismäßig schweren Darts. Sie liegen griffiger in der Hand und geben ein stärkeres Gefühl dafür, wie geworfen werden muss, um das Ziel zu erreichen. Sie sind natürlich etwas schwerfälliger als die leichten Profi-Darts, aber zum Erlernen der richtigen Wurftechnik und Handhaltung sind sie ideal. Deshalb kaufst Du für den Anfang am besten 20-30 g schwere Steeldarts mit Schaftlänge M und einem Standardflight. Sie haben sehr ausgewogene Komponenten, die stabil in der Luft liegen. Sehr leichte, kurze Darts neigen bei Anfängern leider zum Schlingern.

    Bei Softdarts hilft es ebenfalls, erstmal auf die schwersten und längsten Darts zu setzen, die Du kriegen kannst.

Dart-Starter-Sets für Einsteiger im Vergleich 11/2020

DartsportSteeldartSteeldartSteeldartSteeldart
ProduktWinmau, Bull's und Karella
Dartboard-Set
Winmau, MyDartpfeil
Steeldarts Starterpaket Family & Friends
Winmau, MyDartpfeil
Darts-Arena Starterpaket Dartanlage
Target
World Champions Home Cabinet Set
Bild
Winmau, Bull's und Karella Dartboard-Set Foto
Winmau, MyDartpfeil Steeldarts Starterpaket Family & Friends Foto
Winmau, MyDartpfeil Darts-Arena Starterpaket Dartanlage Foto
Target World Champions Home Cabinet Set Foto
Material des DartboardsSisal und FlachdrahtSisal und FlachdrahtSisal, FlachdrahtSisal
Turniermaße
Kompatibilität mit anderen Darts
Set Umfang Das ist im Darts-Einsteigerset enthalten ...
Dartboard Dartboard Dartboard Dartboard Dartboard
Auffangring Auffangring Auffangring Auffangring Auffangring
Dartboard-Beleuchtung Dartboard-Beleuchtung Dartboard-Beleuchtung Dartboard-Beleuchtung Dartboard-Beleuchtung
Anzahl der Darts3 Stück Anzahl der Darts6 Stück Anzahl der Darts Anzahl der Darts6 Stück Anzahl der Darts
Gewicht der Darts23 g Gewicht der Darts22 g Gewicht der Darts Gewicht der Darts16 g Gewicht der Darts
Dartscase Dartscase Dartscase Dartscase Dartscase
Spielberichtsbogen Spielberichtsbogen Spielberichtsbogen Spielberichtsbogen Spielberichtsbogen
Dartsmatte Dartsmatte Dartsmatte Dartsmatte Dartsmatte
Dartscabinet Dartscabinet Dartscabinet Dartscabinet Dartscabinet
Spielanleitung Spielanleitung Spielanleitung Spielanleitung Spielanleitung
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* Alle Preisangaben in Euro inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise möglich. Zuletzt aktualisiert am 27.10.2020. Alle Angaben ohne Gewähr.

Das beste Zubehör für Dart-Einsteiger und Fortgeschrittene

  • Dartcase Foto
  • Winmau Laser-Oche Foto
  • Dartteppich Foto
  • Auffangring Foto
  • Fan-Hoodie Foto

Was Du sonst noch über Dart wissen musst

Wie kann man Darts trainieren?

Es gibt zahlreiche Übungsspiele, die man machen kann, um die Trefferquote zu verbessern. Du solltest mit dem Treffen der großen Felder beginnen. Am besten arbeitest Du Dich einfach systematisch der Zahl nach über das gesamte Dartboard. Du darfst erst auf die nächste Zahl werfen, sobald die vorangehende getroffen wurde. Auch Doppel- und Triple solltest Du systematisch üben. Du musst damit rechnen, dass es viele Stunden kosten wird, bis Du so sicher bist, dass Du alle Felder mühelos triffst.

Warum wird Wolfram für die Herstellung von Dartpfeilen verwendet?

Wolfram ist ein Metall, dass sehr schwer und dazu noch sehr dicht ist. Dadurch kann ein hohes Gewicht auf wenig Raum untergebracht werden. Die Dartpfeile können damit schmal und aerodynamisch gebaut werden, aber gleichzeitig genug Gewicht mitbringen, um am Board hängenzubleiben.

Wie viele Dart-Sets braucht ein Einsteiger

Wenn Du nur alleine trainieren willst, reicht am Anfang ein Set. Später ist es vielleicht schön, mal unterschiedliche Gewichte zu spielen, um kleinere Macken abzugewöhnen, die sich automatisch einschleichen, wenn man immer dieselben Darts verwendet. Wenn Du mit anderen spielen willst, kann es schön sein, zusätzliche Darts zu besitzen. Wer Dart nur als Freizeitsport abends in netter Runde betreibt, muss nicht unbedingt so viel Geld für perfekt gewichtete Darts ausgeben, wie ambitionierte Spieler das tun würden.

Wie viele Sätze gibt es beim Dart?

Bei einem Wettkampf wie der WM werden die Spiele in Sätze und Legs unterteilt. Ein Leg ist beispielsweise ein Spiel wie 501. Wer es als Erster exakt beendet, hat das erste Leg gewonnen. 3 Legs zusammen sind ein Satz. In der WM werden in der ersten Runde 3, in der zweiten und dritten Runde 4 Sätze gespielt. Das Viertelfinale sieht 5, das Halbfinale 6 Sätze vor. Im Final müssen 7 Sätze á drei Legs erfolgreich gespielt werden.

Bilderquellen: © PixelPower , © losgar , © zinkevych , © New Africa , © Xuejun li , - Fotolia.com / Adobe Stock
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