Einsteiger Aquarium - Die besten Aquarien für Deine Fische

Schritt für Schritt zum richtigen Einsteiger-Aquarium

5 Tipps vorab für den Kauf eines Einsteiger-Aquariums

  • Es erfordert Zeit und Geduld bei der Planung und Einrichtung
  • Standort mit viel Platz wählen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Als Anfänger lieber mit einem Süßwasser-Aquarium beginnen
  • Fische nicht direkt einsetzen - Wasser circa eine Woche Klima entwickeln lassen
  • Unbedingt miteinander harmonierende Fische aussuchen
Fische schwimmen im Aquarium

Die Aquariumtypen im Überblick

guenstige-suesswasseraquarien

Süßwasseraquarien

Sie sind die am weitesten verbreitete Form der Aquarien. Das liegt daran, dass sie recht günstig in der Anschaffung und dem Unterhalt sind und auch der Aufwand überschaubar ist.

Damit sind sie für Anfänger bestens geeignet. Nichtsdestotrotz lassen sich mit ihnen atemberaubende und farbenfrohe Unterwasserwelten kreieren.

  • Ideal für Anfänger
  • Für Pflanzen und Tiere geeignet
fisch-salzwasseraquarien

Salzwasseraquarien

Wie der Name bereits sagt sind diese Aquarien für Meeresbewohner gedacht. Mit ihren Korallen und farbenfrohen Pflanzen und Fischen wirken diese Aquarien oft besonders beeindruckend. Allerdings sind sie auch sehr viel teurer als Süßwasseraquarien. Auch der nötige Aufwand, um das Aquarium in Ordnung zu halten ist etwas höher. Sie sind deshalb vor allem für erfahrene Aquaristen geeignet.

  • Für Anfänger ungeeignet
  • Höherer Aufwand und höhere Kosten
mini-nanoaquarien

Nanoaquarien

Diese Miniaquarien gibt es noch nicht allzu lange. Der Trend stammt aus Japan, wo man sich von Bonsaipflanzen inspirieren lies. Sie zeichnen sich durch ein geringes Volumen von nur 30 bis 60 Liter aus. Damit sind sie vor allem für Pflanzen und einfache wirbellose Tiere wie Schnecken, Garnelen und einige Krebsarten geeignet. Die meisten Fische finden in ihnen nicht genug Platz, weshalb nur wenige kleine Fischarten für ein Nanoaquarium in Frage kommen.

  • Für die meisten Fische ungeeignet
  • Ideal für Pflanzen, Krebse und Schnecken

Die richtige Größe und Form des Aquarium wählen

Für eine Größe des Aquariums entscheiden

Die Antwort auf die Frage nach der optimalen Größe des Aquariums richtet sich danach, was sie damit vor haben. Falls Sie keine Fische in ihr Aquarium setzen möchten und es nur für Pflanzen und einige wirbellose Tiere verwenden wollen gibt es bezüglich der Größe kaum Probleme. Es sollte nur nicht so dicht bepflanzt sein, dass überhaupt kein Licht mehr hinein gelangt. Für die Menge an Fischen gibt es eine einfache Faustregel die besagt, dass für jeden Zentimeter Körperlänge eines ausgewachsenen Fisches zwei Liter Wasser im Becken sein müssen.

Von den vom Hersteller genannten Fassungsvermögen muss man dabei aber noch gut 40 Prozent abziehen. Schließlich wird das Aquarium nicht bis zur Oberkante befüllt. Und auch der Sand oder Kies auf dem Boden, der je nach Größe fünf bis zehn Zentimeter Füllhöhe einnehmen sollte, nehmen Platz weg.

Die Form des Aquariums - Rechteckig oder gewölbt?

Bei der Form ist es grundsätzlich egal wofür man sich entscheidet. Der Klassiker sind rechteckige Aquarien aus Glas. Es gibt aber auch auf Ecken zugeschnittene Aquarien oder Panoramaaquarien mit gewölbter Scheibe.

Mittels Plexiglas lassen sich auch ausgefallene und individuelle Formen realisieren. Bedenken sollte man nur, dass jede zusätzliche Kante und jede Wölbung potenziell mehr Aufwand bei der Reinigung bedeutet. Denn große gerade Flächen lassen sich ganz einfach von außen mit einem Magnetreiniger von Schmutz und Algen befreien.

Bei großen Eckaquarien fällt es besonders schwer, die hinteren Ecken zu reinigen.

Was können wir Einsteigern empfehlen?

Anfängern raten wir zu einem Fassungsvolumen von etwa 100 bis 120 Liter. Es gibt zwar auch kleinere Aquarien, doch je größer das Aquarium ist, desto eher verzeiht es auch Fehler.

Bei einem kleinen Aquarien kann es bei zu viel Futter oder Unstimmigkeiten im Wasser schnell zu Problemen kommen. Ein größeres Aquarium stellt ein stabileres Ökosystem dar.

  • 100 bis 120 Liter Fassungsvolumen sind optimal
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Tetra AquaArt Discovery Line Foto

Gängige Aquarium-Größen und ihr Volumen

Volumen

Breite
Höhe
Tiefe

112 Liter

80 cm
35 cm
40 cm

160 Liter

100 cm
40 cm
40 cm

200 Liter

100 cm
40 cm
50 cm

240 Liter

120 cm
40 cm
50 cm

300 Liter

120 cm
50 cm
50 cm

Welches Zubehör benötigt man für den Betrieb eines Aquariums?

Aquarien-Komplettsets zum Einstieg wählen

Bei einem Süßwasseraquarium benötigt man im Grunde nicht viel. Für den laufenden Betrieb unbedingt notwendig sind eine Heizung, Beleuchtung und ein Filter. Komplettsets enthalten in der Regel alles was man braucht.

Neben den Gerätschaften sind das vor allem noch Wasseraufbereitungs- und Pflanzenschutzmittel. Bei einem Meerwasseraquarium wird noch eine Strömungspumpe benötigt.

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Das große Thema Beleuchtung

Bei der Beleuchtung kommen normalerweise zwei verschiedene Leuchtröhren zum Einsatz. Eine zielt mit ihrem Farbspektrum auf die Pflanzen ab und soll ihnen ein gesundes Wachstum ermöglichen.

Idealerweise steuern Sie die Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr. Das Aquarium sollte etwa zehn bis zwölf Stunden täglich beleuchtet werden.

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Aquarien Eco LED Aquarium Beleuchtung Foto

Innen- und Außenfilter nicht vergessen

Beim Filter stehen grundsätzlich Innen- und Außenfilter zur Verfügung. Außenfilter sind größer und eignen sich für Aquarien mit großem Volumen.

Außerdem lassen sich in ihnen verschiedene Filtermaterialien platzieren, wodurch das Wasser noch gezielter gefiltert werden kann.

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Heizung für die richtige Wassertemperatur

Mit einer Heizung lässt sich die Wassertemperatur ähnlich einfach regulieren. Einmal eingestellt springen diese automatisch an, wenn die Temperatur zu weit sinkt. Ideal für Süßwasseraquarien sind Temperaturen von etwa 25°C.

Achten Sie aber darauf, bei einem Wasserwechsel die Heizung abzustellen. Liegt diese trocken überhitzt sie sonst sehr schnell, wodurch die Heizspirale durchbrennt.

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Teststreifen und Reinigung mittels Saugglocke

In den meisten Sets nicht enthalten hingegen sind Teststreifen, mit denen sich die Qualität des Wassers bestimmen lässt. Diese gehören zur Grundausrüstung eines jeden Aquaristen, um Probleme frühzeitig erkennen und beheben zu können.

Außerdem ist ein Scheibenreiniger dringend zu empfehlen. Dieser wird mittels Magneten an der Scheibe befestigt, wodurch man auch die Scheiben reinigen kann, ohne die Abdeckung abnehmen zu müssen. Regelmäßig, das heißt aller ein bis zwei Wochen sollte man einen Wasserwechsel vornehmen.

Dazu wird mit einer Saugglocke Wasser vom Grund des Aquariums entnommen. Dadurch wird der Boden aufgewirbelt und Dreck mit heraus gesaugt. Ungefähr 20 Prozent des Wassers sollten dabei ausgetauscht werden.

Solche Saugglocken gibt es zu kaufen. Mit einem Schlauch und einer alten Plastikflasche kann man sich diese aber auch selbst basteln. Die Scheiben werden am besten mit Aquariebnschwämmen gereinigt. Für hartnäckige Flecken gibt es auch spezielle Reinigungsmittel.

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Dennerle Mulmabsauger Foto

Pflanzen und Dekoration als optischen Effekt

Unbedingt zum Aquarium gehören aber natürlich auch Pflanzen und Dekoration. Diese haben nicht nur einen optischen Effekt sondern dienen den Fischen auch als Rückzugs- und Ruheort. Man kann aber nicht alles als Deko in ein Aquarium werfen. Am besten nutzt man Deko für Aquarien.

Ansonsten sollte man darauf achten, dass alles was ins Wasser gelangt sauber ist und keine Schäden anrichten kann. Rostende Metalle oder wasserlösliche Sachen gehören also auf keinen Fall in ein Aquarium.

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DIGIFLEX Aquariumpflanze Foto

Standort des Aquariums richtig wählen

Aquarium steht am richtigen Platz

Sonneneinstrahlung vermeiden

Wichtig ist natürlich erst mal, dass man das Aquarium vom Sofa aus gut sehen kann. Das ist aber nicht der einzige Faktor bei der Standortwahl. Darüber hinaus ist zu beachten, dass möglichst kein direktes Sonnenlicht in das Aquarium gelangt.

Anderenfalls kann es zu ernsten Problemen mit Algen kommen, die sich auch mit häufigen Wasserwechseln und Entfernen der sichtbaren Algen nur schwer wieder in den Griff bekommen lassen.

  • Auf keinen Fall direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
  • Algenbefall wäre bei entstehender Hitze garantiert

Keine Lautsprecher in der Nähe

Fische sind sehr schreckhafte Tiere und mögen es eher ruhig. Achten Sie also bitte darauf, dass Lautsprecher nicht direkt neben dem Aquarium stehen. Wenn Sie Ihr Aquarium ohne passenden Unterschrank gekauft haben ist bei der Standortwahl außerdem das Gewicht zu beachten. Je Liter Wasser müssen Sie ein Kilogramm einplanen. Hinzu kommt das Aquarium selbst, Kies und Dekorationen, Pflanzen und die Fische. Da beim Reinigen auch mal was daneben gehen kann sollte der Untergrund außerdem wasserabweisend sein.

  • Ruhe Atmosphäre ohne Lärm und Vibrationen
  • Stabilen Unterschrank für schweres Aquarium wählen

Befüllen des Aquariums Schritt für Schritt

Haben Sie den richtigen Standort gefunden wird es Zeit das Aquarium zu füllen. Begonnen wird mit dem Boden. Nicht schaden kann es, da zuerst eine zwei bis drei Zentimeter dicke Schicht Langzeitdünger aufzutragen, darüber kommt dann der gewünschte Kies oder Sand. Dabei ist immer unbedingt Aquarienzubehör zu verwenden, Sand oder Kies aus dem Baumarkt eignet sich nicht.

Danach folgt das Hardscaping. Darunter versteht man das Formen einer Landschaft mittels harter Dekorationen. Also beispielsweise Muscheln, Steine, Wurzeln und Höhlen. Achten Sie darauf, dass alles fest im Boden ist. Sind sie mit dem Gesamteindruck zufrieden folgt das Softshaping, also der optische Feinschliff mit Pflanzen. Viele Aquaristen setzen die Pflanzen noch vor dem Wasser in ihr Aquarium. Bei dieser Vorgehensweise ist es wichtig, die Pflanzen die ganze Zeit feucht zu halten.

Ist die Technik installiert können Sie mit dem Einfüllen des Wassers beginnen. Seien Sie vorsichtig und gießen Sie das Wasser am besten auf einen Teller oder etwas anderes. Es sollte vermieden werden, dass der Kies aufgewirbelt und verstreut wird. Befüllt werden sollte das Aquarium bis ungefähr zwei Zentimeter Abstand zur Beckenkante. Theoretisch könnten jetzt die ersten Fische ins Aquarium. Allerdings sollte man dem Aquarium ein bis zwei Wochen Zeit geben. In dieser Zeit kann sich das Aquarium “einfahren”. Es bildet sich nicht nur die benötigte Wasserqualität heraus, im Filter und Aquarium bilden sich auch Bakterien, die für einen reibungslosen Betrieb notwendig sind.

In der Zeit sollten sie täglich die Qualität des Wassers testen. Ist sie stabil und das Wasser klar und nicht mehr trüb können die ersten Fische ins Wasser. Als hartnäckig und besonders für ein Einstieg geeignet haben sich unter anderem Panzerwelse erwiesen. Lassen Sie sich bitte im Zweifelsfall beraten, ob sie die Fische wirklich in der gewünschten Kombination in ihr Aquarium setzen können. Im Zoofachgeschäft bekommen sie die Fische abgepackt in einer Tüte mit Luft und Wasser.

Schütten Sie die Fische niemals einfach in das Aquarium. Hängen Sie die Tüte für ungefähr 15 Minuten in das Aquarium, damit sich die Temperatur anpassen kann. Danach können Sie die Fische mit einem Kächer umsiedeln. Das Wasser aus der Zoohandlung sollten sie nicht mit ihrem Aquariumwasser vermischen, da sich darin Krankheitserreger befinden können. Geht es den ersten Bewohnern gut können Sie nach ein paar Tagen weitere Fische einziehen lassen. Diese Vorgehensweise wird wiederholt, bis man nach ungefähr vier bis fünf Wochen sein Aquarium komplett bestückt hat. Testen sie in dieser Zeit regelmäßig die Wasserqualität um Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Gute Einsteiger Aquarium-Komplettsets im Vergleich

KlasseSüßwasseraquariumSüßwasseraquariumNanoaquariumNanoaquariumSüßwasseraquarium
ProduktTetra
AquaArt Discovery
Tetra
AquaArt Evolution
Fluval
Edge
Dennerle
NanoCube
Tetra
StarterLine
Bild
Tetra AquaArt Discovery Foto
Tetra AquaArt Evolution Foto
Fluval Edge Foto
Dennerle NanoCube Foto
Tetra StarterLine Foto
Kundenbewertung
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169 Bewertungen
Volumen 60 Liter100 Liter23 Liter30 Liter54 Liter
Form RechteckigPanoramaRechteckigWürfelformRechteckig
Set Umfang Aquarium, Lampen, Heizung, Filter, PfegemittelAquarium, LED-Lampen, Heizung, Filter, PfegemittelAquarium, LED-Lampen, Filter, PflegemittelAquarium, Lampen, Heizung, Filter, Kies, ThermometerAquarium, LED-Lampen, Heizung, Filter, Pflegemittel
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